Theater

Das Ding


Das Ding kann nicht sagen, wann oder wo es entstanden ist. Es kann auch nicht sagen, wo es herkommt oder warum es genau jetzt da ist, wo es jetzt ist. Nein, das Ding ist einfach irgendwann da. Ungefragt.

Alles ist mit allem verbunden. Die Baumwollfaser mit der Nachbars-Baumwollfaser. Der Misserfolg eines afrikanischen Bauern mit dem schnellen Erfolg eines chinesischen Startups. Der Sojabohnenhandel mit der rumänischen Schweinezucht. Der Schweineengpass mit einer Ehekrise in Deutschland.

Denn dadurch braucht Thomas mehr Zeit als sonst für das Besorgen seines wöchentlichen Schweinesteaks. Weshalb er nicht rechtzeitig zu Hause ist. Weshalb seine Frau Katrin die Folgen ihrer Nacktvideos im Internet alleine ausbaden muss. Denn plötzlich steht der chinesische Startup-Gründer vor ihrer Tür auf der Suche nach seiner Internet-Prinzessin. Weshalb …

… am Ende alles von allem getrennt ist. Die Baumwollfaser von der Baumwollfaser, Katrin von Thomas und der chinesische Startup-Gründer von seinen Geschäftspartnern.

Österreichische Erstaufführung

Regie: Sandra Schüddekopf
Bühne, Kostüm: Andrea Fischer
Visuals: Christoph Graf

Es spielen: Thomas Groß, Katrin Grumeth, Yodit Riemersma, Johannes Schüchner, Dirk Warme


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