Vortrag · Literatur

Das Attentat von Oberwart


2015 jährt sich das Bombenattentat von Oberwart zum 20. Mal. Am 5. Februar 1995 und in den Tagen danach standen nicht nur die Oberwarter Roma unter Schock. Zum ersten Mal in der Zweiten Republik waren vier Menschen – Erwin Horvath, Karl Horvath, Peter Sarközi und Josef Simon – mit Hinweis auf ihre Herkunft und Zugehörigkeit ermordet worden.

In den Wochen und Monaten danach konnte man den Eindruck gewinnen, das Ereignis habe die Republik, insbesondere Politik und Medien, verändert. 20 Jahre später stellt sich die Frage, was vom damaligen Schock, von den Solidaritätsbekundungen geblieben ist.

Das aus gegebenem Anlass vom burgenländischen Journalisten Erich Schneller und der Lektorin der edition lex liszt 12 Annemarie Klinger herausgegebene Buch „Das Attentat von Oberwart – Terror, Schock und Wendepunkt“ präsentiert das Ergebnis einer kritischen Auseinandersetzung mit dem, was geschehen ist, was es bewirkt und ausgelöst und tatsächlich verändert hat.

Zu Wort kommen Zeitzeugen wie der Vater eines der Opfer Stefan Horvath, Vertreter der Roma-Vereine, oberwarter Persönlichkeiten aus Politik und Kultur, die damalige Superintendentin der Diözese Burgenland Gertraud Knoll-Lacina sowie namhafte Autorinnen und Autoren Österreichs, darunter Karl-Markus Gauß, Marlene Streeruwitz, Doron Rabinovici, Peter Wagner und Armin Thurnher.

Eintritt frei

Das Attentat von Oberwart – Terror, Schock und Wendepunkt Erich Schneller, Annemarie Klinger (Hg.)

Eine Gastveranstaltung der edition lex liszt 12 und der Volkshochschule
der Burgenländischen Roma im Ambiente der Ausstellung „Zeichnen gegen
das Vergessen“ von Manfred Bockelmann.


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