Theater

Dantons Tod



Dieser weibliche Blick ist der Dreh- und Angelpunkt der Neufassung der wortwiege.


  1. Nach dem Sturm auf die Bastille sowie der Absetzung und Enthauptung des Königs hat die Französische Revolution ihre blutigste Phase erreicht: Überall lauern Krieg, Aufstände und Verrat. Und immer noch ruft das Volk nach Brot. Neben zahlreichen Anhängern der Monarchie sind auch ehemalige Revolutionäre der Guillotine zum Opfer gefallen, die vom Wohlfahrtsausschuss unter der Aufsicht des unbestechlichen Robespierre angetrieben wird. Der Anführer der Moderaten, der charismatische Lebemann Danton, zieht das Bordell dem Parlament vor und bringt seine Freunde zum Verzweifeln, während Robespierre zu immer fanatischeren Maßnahmen ermutigt wird…



Georg Büchner verfasste Dantons Tod im Alter von 22 Jahren, nachdem er selbst revolutionäre Erfahrungen gesammelt hatte. Sein Drama vereint Polit-Thriller, Revolutionsgeschichte und Metaphysik. Der Untergang der Idealisten ist voll von Poesie, Wahnsinn und Bonmots. Doch der weltlichen Machtrhetorik wird über die geheimnisvollen Frauenfiguren ein Prinzip des Innehaltens, eine Perspektive des Jenseitigen entgegengesetzt.

mit:
Nina C. Gabriel
Judith Richter
Petra Staduan
Isabella Wolf

  • Fr., 17.09.2021

    19:30

  • Sa., 18.09.2021

    19:30

  • Do., 23.09.2021

    19:30

  • Sa., 25.09.2021 - So., 26.09.2021

    Jeweils 15:00

  • Fr., 01.10.2021

    19:30

  • So., 03.10.2021

    15:00

  • Do., 07.10.2021

    19:30

  • Sa., 09.10.2021

    19:30

  • Mi., 13.10.2021

    19:30

  • Sa., 16.10.2021 - So., 17.10.2021

    Jeweils 15:00