Film

Dann bin ich ja ein Mörder


Dokumentarfilm, 70 Min., dt. OF m. engl. UT
Documentary film, 70 min., Ger. OV w. Engl. ST




  1. März 1945: In der burgenländischen Gemeinde Deutsch Schützen-Eisenberg werden am Ende des Krieges etwa 60 jüdisch-ungarische Zwangsarbeiter von SS-Männern ermordet. Im Sommer 2008 gelingt es dem Politikwissenschaftler Walter Manoschek, den Tatverantwortlichen Adolf Storms zu interviewen. Konfrontiert mit den Zeugenaussagen, verweigert dieser das Erinnern.



Walter Manoschek ist seit 1992 Politikwissenschaftler an der Universität Wien und Mitinitiator der Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941-1944“. Ab 2002 setzte er sich für die Rehabilitierung der Wehrmachtsdeserteure ein.



29th March 1945: During the last days of the war, about 60 Jewish Hungarian forced labourers were murdered by SS-Men in the municipality Deutsch Schützen-Eisenberg. In the summer of 2008 political scientist Walter Manoschek succeeded in interviewing the responsible SS-perpetrator Adolf Storms, who, confronted with the testimonials of eyewitnesses, refuses to remember.

Walter Manoschek works as a political scientist at the University of Vienna since 1992. Co-initiator of the exhibition “War of Annihilation. Crimes of the Wehrmacht 1941 to 1944”. Since 2002 he agitates for the rehabilitation of Wehrmacht-deserters.


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