Klassik

Daniela Fally, Sopran, Andreas Schager, Tenor, Günther Groissböck, Bass: Die Jahreszeiten - Joseph Haydn


Solisten: Daniela Fally, Andreas Schager, Günther Groissböck
Barucco | Chor Ad Libitum | Heinz Ferlesch

Wiederauferstehung des Oratoriums in Niederösterreich:
Joseph Haydns imposantes Oratorium „Die Jahreszeiten“ wird am 9. August 2020 unter der Leitung von Heinz Ferlesch mit internationalen Stars der Klassikszene im Stift Herzogenburg erklingen.

Auf die Natur hören
Wie eine neue, übergeordnete und jedenfalls lang ersehnte fünfte Jahreszeit werden die Lockerungen der Corona-Bestimmungen gefeiert – sinnfällig und standesgemäß mit Haydns großem Oratorium „Die Jahreszeiten“ in Starbesetzung: Daniela Fally, Andreas Schager und Günther Groissböck sind die Solisten, es singen und spielen der Chor Ad Libitum und das Originalklangorchester Barucco unter der Leitung von Heinz Ferlesch.

Dies ist der Wiederbeginn der Konzerttätigkeit für Chor- und Orchesterproduktionen in Niederösterreich.
Kein Werk sei besser geeignet, die Auswirkungen der Pandemie auf Mensch und Umwelt auf musikalischem Wege zu überdenken, ist Dirigent Heinz Ferlesch überzeugt: „Zurück zur Natur!“, das zentrale Motto des aufklärerischen Philosophen Jean-Jacques Rousseau, propagierten schon Haydn und sein Librettist Gottfried van Swieten. Welche Lehren können wir aus der aktuellen Situation ziehen? Wie können wir ein besseres, gesünderes Verhältnis zu Fauna und Flora ebenso wie im Zwischenmenschlichen erreichen, als Individuen, als Gesellschaft?
„Der Mensch denkt, Gott lenkt, wie man im Volksmund so schön sagt. Ich gebe zu, dass ich seit Monaten sehr mit dem ersten Halbsatz dieses Sprichworts hadere, dafür aber in meinem Glauben an die Kraft des Gesangs und der Musik umso mehr bestärkt wurde. Aus diesem Grund haben Heinz Ferlesch und ich uns das Ziel gesetzt, im Rahmen der momentanen Einschränkungen das größtmöglichste Zeichen für die Musik zu setzen und mit Joseph Haydns ‚Jahreszeiten‘ – geerdet, aber auch aus höchsten Sphären inspiriert – über die Rolle des Menschen im Wandel der Natur zu reflektieren“, so Basssolist Günther Groissböck.
Gastgeber Propst Petrus Stockinger sieht die Aufführung des Oratoriums als kräftiges Lebenszeichen, der Kultur, das vom Stift Herzogenburg ausgeht: „Lassen wir uns verführen zum Nachdenken, Jubeln, Staunen, Schmunzeln und nicht zuletzt auch dazu, dankbar zu werden: Für das Wunder der wohlgeordneten Schöpfung und für das große Geschenk der Kunst.“
Haydns Musik kann da wichtige Anregungen bieten – und sie tut es auch noch auf eine höchst sinnliche und vergnügliche, Weise. Der Natur nicht bloß zuhören, sondern wirklich auf die Natur hören: Dafür setzt sich dieser Abend mit seinen musikalischen Genüssen ein.

Wir passen die Produktion laufend an die aktuellen Sicherheitsmaßnahmen zur Eindämmung der Corona Pandemie an. Wir bemühen uns, die Informationen so aktuell wie möglich zu halten.

Aufgrund allgemeiner Sicherheitsbestimmungen bitten wir Sie, beim Zugang sowie beim Verlassen Ihres Sitzplatzes einen Mund-Nasenschutz zu tragen und einen Sicherheitsabstand von einem Meter zu haushaltsfremden Personen zu halten!

Auf dem zugewiesenen Sitzplatz darf der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden, ebenso auf dem Kirchenplatz, der bei Schönwetter vor dem Konzert und in der Pause besucht werden kann. Desinfektionsmittel stehen an der Abendkassa und beim Einlass, der Pausenverpflegung sowie in den Sanitärräumen zur regelmäßigen Hygiene zur Verfügung.


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