Pop / Rock

Dame


„Rap ist sein Hobby“ also. Klingt schon fast wie ein Witz! Denn was König DAME auf seinem neuen Album macht, kann man nicht so einfach aus dem Ärmel schütteln. Es ist die vierte CD in gut zwei Jahren, allein das macht ihm keiner so schnell nach. Aber drück auf „Play“ und du merkst sofort, wie gut das alles ist. Die Parts haben Flow und sind durchdacht, die Beats mal deep, mal superlocker und dann kommt noch dieser Gesang obendrauf. DAME besitzt eine Stimme, die ihn herausstechen lässt, er hat Tiefe, er hat Soul, er nimmt dich einfach mit. Hauptberufliche Popsternchen versinken im Neid, DAME aber schüttelt große Hooks und feinste Melodien scheinbar mit links raus. Es gibt nur wenige Künstler, die mit ihren Texten so bewegen. Wenn DAME einmal die Feder in die Hand nimmt, wachsen ihm Flügel und er hebt ab: „Eigentlich schreibe ich eher selten Texte. Aber wenn ich einmal dabei bin, dann fließt es raus, fast wie von selbst“, sagt der 23-­?jährige aus Salzburg/Österreich. Mozart, ein anderer großer Sohn dieser Stadt, hätte es wohl nicht besser sagen können.

Der Erfolg war nur eine Frage der Zeit. Schon mit „Herz gegen Fame“ (2012) hat der Rap-­?Revolutionär aufgezeigt, die Single „Mein Haus“ war ein Hit. Und dann brach ein Sturm los. Mit Gamesongs zu Spielen wie „Call of Duty“ und „World of Warcraft“ hat DAME eine Marktlücke getroffen und hielt sich 9 Wochen in den deutschen Charts. Unglaublich, was seitdem auf YouTube los ist. Der Kanal von Damestream Records ist mit 150.000 Abonnenten einer der beliebtesten in Österreich und Deutschland. 40 Millionen Plays haben die Videos insgesamt, eine Online-­?Präsenz die ihresgleichen sucht – freilich nicht künstlich erzeugt, sondern langsam aufgebaut. Der Lohn sind extrem treue Fans. Nach wie vor antwortet DAME auf jede einzelne Fanpost. „Ich mag das, ich bin gern für meine Leute da – sie sollen spüren, dass alles echt ist, was ich mache.“

Auf „Rap ist sein Hobby“ geht DAME noch einen Schritt weiter. Besser denn je bündelt er all seine Stärken auf einer Platte. Harte Battleraps treffen soulige Balladen, ein easy Sommerhit ("Sommer im Gemeindebau") ist genauso drauf wie eine scharfe Abrechnung mit falschen Freunden ("Danke für nichts"). Die Platte wird niemals langweilig, wie denn auch – mit so vielen Schattierungen. Es dröhnt, wo es dröhnen soll, es schwingt, wenn es schwingen soll: Auch die Produktion (Late Hour Entertainment -­? Harald Mörth) hat es in sich. Dieses Album ist die Krönung. Und DAME schreibt schon wieder an den nächsten Stücken, er schreibt weiter an seiner „Never ending rap story“ – zum Glück!


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