Kunstausstellung · Fotografie Ausstellung

Damage Control


Damage Control zeigt eine Entwicklung auf, die über die Kunst hinausgeht: Sie zeichnet besonders die von der amerikanischen Medienlandschaft geprägte Nachkriegsgeschichte nach, verweist aber auch auf eine Prägung heutiger Ängste vor Bedrohungen der Gegenwart wie Terrorismus oder Naturkatastrophen – real oder imaginiert.

In allen Sparten der Kunst stieg ab der Mitte des 20. Jahrhunderts das Interesse am Begriff der Zerstörung oder der Demontage an. Damage Control untersucht dieses Thema aus historischer Sicht.

Die Kunst hat einer Welt der Gewalt immer wieder den Spiegel vorgehalten: als Reaktion auf die beiden Weltkriege, auf die Atombombe oder auf Bilder der Vernichtung in den Medien. Zerstörung fließt in die Kunstproduktion ein und ist ein Mittel, um emotionale oder kulturelle Bezüge auf Distanz zu halten, Institutionskritik zu üben oder kulturelle Angst auszudrücken.

Damage Control zeigt eine Entwicklung auf, die über die Kunst hinausgeht: Sie zeichnet besonders die von der amerikanischen Medienlandschaft geprägte Nachkriegsgeschichte nach, verweist aber auch auf eine Prägung heutiger Ängste vor Bedrohungen der Gegenwart wie Terrorismus oder Naturkatastrophen – real oder imaginiert.

Die teilweise aus der Sammlung des Hirshhorn Museum kommende Ausstellung vereint wegweisende, internationale bedeutende Arbeiten aus Malerei, Film, Foto, aber auch aus Skulptur, Installation und Performance.

Beteiligte Künstler/innen:
Ai Weiwei, Roy Arden, John Baldessari, Walead Besthy, Monica Bonvicini, Mircea Cantor, Vija Celmins, Jake und Dinos Chapman, Bruce Conner, Thomas Demand, Luc Delahaye, Sam Durant, Harold Edgerton, Dara Friedman, Cyprien Gaillard, Ori Gersht, Jack Goldstein, Douglas Gordon, Félix González-Torres, Mona Hatoum, Larry Johnson, Yves Klein, Michael Landy, Christian Marclay, Gordon Matta-Clark, Steve McQueen, Gustav Metzger, Raphael Montañez Ortiz, Juan Muñoz, Laurel Nakadate, Yoshitomo Nara, Arnold Odermatt, Yoko Ono, Pipilotti Rist, Ed Ruscha, Thomas Ruff, Joe Sola, Shōmei Tōmatsu, Jean Tinguely, Jeff Wall, Andy Warhol, Christopher Wool


Vergangene Termine

  • Fr., 14.11.2014 - So., 15.02.2015

    Mo: Geschlossen
    Di: 10:00 - 17:00 Uhr
    Mi: 10:00 - 17:00 Uhr
    Do: 10:00 - 17:00 Uhr
    Fr: 10:00 - 17:00 Uhr
    Sa: 10:00 - 17:00 Uhr
    So: 10:00 - 17:00 Uhr
    Dieser Termin hat bereits stattgefunden.