Pop / Rock

Curse


Der komplexeste Rapper deutscher Zunge ist wieder unter "Uns" - mit weniger Attitüde, mehr Klarheit, noch mehr Präsenz und einem spannenden Live-Setup.

Wenn er morgens aufstehe und wieder den Drang verspüre, einen Rap-Song zu schreiben, werde er das tun, hatte er vor drei Jahren noch der FAZ anvertraut. Damals hatte Curse gerade nach zehnjähriger Erfolgskarriere sein vorläufiges Ende als Rapper verkündet, um sich fortan u.a. als Mitglied der Indierockband The Achtung Achtung und als Hit-Produzent für das Elektropop-Duo Glasperlenspiel neu zu erfinden.

2014 ist der Rap-Drang zurück und mit Curse einer der komplexesten, tiefsinnigsten und vielseitigsten MCs deutscher Zunge wieder mit neuem Album unter "Uns". Mit weniger Attitüde, mehr Klarheit, noch mehr Präsenz. Curse besinnt sich auf die Essenz seiner Kunst und findet Worte, die schwer zu Beschreibendes berühr- und erlebbar machen. Musikalisch brechen große Drums durch ausgedehnte Arrangements, sehr nahe und emotionale Strophen enden mit buchstäblichen Pauken und Trompeten im Refrain - und werden mit dem nächsten Schlag wieder klein und greifbar. "Uns" ist eine musikalische und emotionale Achterbahn.

Als Curse im Jahr 2003 nach vielen erfolgreichen "Two Turntables and a Microphone"-Shows zum ersten Mal mit einer Liveband auf Tour ging, reagierten die Fans begeistert und füllten die Hallen. Doch es gab nicht nur Lob: aus den Reihen der damaligen HipHop-Hardliner tönten auch Spott und Häme - ein Rapper geht doch nicht mit "Muckern" auf die Bühne! Wenige Jahre später war das, was einst belächelt wurde, bereits der Standard. Heute sind Musiker und Liveinstrumente aus großen Rap-Shows kaum wegzudenken.

Auch 2015 wird Curse live überraschen: zwei Drummer an den Flanken und eine Phalanx aus Synthies, Pads und Drummachines in der Mitte der Bühne - "Uns live" wird wuchtig. Aber auch jeder Fan der ersten Stunde kommt auf seine und ihre Kosten: Curse wird neben dem neuen Album auch die Songs spielen, die er in den letzten 15 Jahren zur blühenden HipHop-Historie im deutschen Sprachraum beigetragen hat. Welcome back, Curse!


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