Theater

Curie_Meitner_Lamarr_unteilbar


Das portraittheater hat sich zum Ziel gesetzt, Personen, die durch besondere Leistungen auffallen, einem Publikum vorzustellen.

Naturwissenschaft und Technik sowie Menschen, die Wissenschaft betreiben, sind als Plot oder Protagonisten selten auf Theaterbühnen anzutreffen. Drei herausragende Pionierinnen, die exemplarisch für die Errungenschaften von Frauen im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich stehen werden vom Portraittheater erstmalig dargestellt.

So unterschiedlich ihre Biographien sind, so unvermutet weisen diese doch Parallelen auf. Ausschnitte aus ihrem Leben, Erfolge und Hindernisse verflechten sich in dem 90-minütigen Theaterabend mit den Forschungsinhalten und der Leidenschaft für ihr Tun.

CurieMeitnerLamarr_unteilbar ist somit die erste Aufführung dieser Art im deutschsprachigen Raum.
Wie bringt man Radioaktivität auf die Bühne? Wie werden Atome sichtbar? Wie lässt sich die
Kernspaltung erzählen? Was ist das Besondere am Frequenzsprungverfahren? Im Theaterstück wird nicht nur aus dem Leben der drei Frauen erzählt, sondern auch ihre wissenschaftlichen Forschungsgebiete bzw. die technischen Erklärungen dafür veranschaulicht. Die drei Figuren, alle von Anita Zieher dargestellt, verweben wichtige Entwicklungen und Erlebnisse aus ihrem Leben mit Erkenntnissen aus ihrer Arbeit. Der Raum ihrer Arbeit, zu dem sie oft nur über Hintertüren Zutritt erlangten, wird zum Ort ihrer Lebensgeschichten.

Das portraittheater hat sich zum Ziel gesetzt, Personen, die durch ihr politisches, philosophisches, wissenschaftliches oder künstlerisches Wirken oder andere besondere Leistungen eine herausragende Rolle in der Gesellschaft erreicht haben, einem breiteren Publikum durch künst-lerische Darstellung vorzustellen. Einen Schwerpunkt bildet die Porträtierung von herausragenden Frauen, um deren Wirkung oder Bedeutung in der Öffentlichkeit besser sichtbar zu machen. Der Verein strebt dabei die einfach verständliche Vermittlung von Wissen mittels kreativer Ausdrucksformen, insbesondere des Schauspiels, des Films und anderer Formen der darstellenden Kunst an.

Das portraittheater hat sich bereits vier bedeutenden Frauen der Vergangenheit angenommen, um deren Vermächtnis für die Gegenwart lebendig zu machen: Hannah Arendt, Simone de Beauvoir, Bertha von Suttner und George Sand wurden in kurzweiligen Porträts auf die Bühne gebracht. Die Theaterporträts beruhen auf wissenschaftlich fundierten Recherchen über historische Persönlichkeiten. Bei der Erarbeitung des Textes wird so weit wie möglich mit Originalzitaten der

Produktion: portraittheater
Regie: Sandra Schüddekopf
Schauspiel: Anita Zieher
Produktionsleitung, Text: Sandra Schüddekopf, Anita Zieher
Produktionsassistenz: Susanne Lässig
Kostüme: Elke Gattinger
Raumkonzept: Eva Schwenkel
Fotos: Reinhard Werner
Maske: Karin Bogner
Grafik: Gerda Decker


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