Theater

Cubus


Immer wenn wir glauben, etwas verstanden zu haben, überrascht uns das Leben aufs Neue! Zu dieser Erkenntnis gelangt unsere Protagonistin, eine Frau, hineingeworfen in einen abgeschlossenen Raum.

Doch dieser sogenannte „Cubus" ist wie ein Irrenhaus. Kaum verlässt ein Wahnsinniger den Raum, betritt ihn der Nächste! Jede der Figuren verfolgt ihr eigenes Ziel, behauptet etwas anderes.

Auf der Suche nach einem Ausweg aus ihrer verzweifelten Situation, prasseln ständig neue Informationen auf sie ein. So viele und so schnell, dass sie gar keine Zeit hat, dieses Wissen zu überprüfen.

Aber sind diese Personen, die ihr unentwegt begegnen, real oder spielen sie nur eine Rolle? Welchen Zweck hat dieses Spiel? Und vor allem, wie ist es möglich, den „Cubus" wieder zu verlassen? An Türen mangelt es nicht, doch welche davon ist die richtige - oder ihre?

Im Cubus zeigt sich eine Verdichtung von Möglichkeiten von Leben. Dauernd entschwindet die Aufmerksamkeit und es gibt keine Gelegenheit für Auseinandersetzung. Menschen kommen und gehen, laufen vorbei, setzen sich hin und verschwinden wieder. Realität? Wo spielt sich denn das Ganze ab, wenn nicht in einem selbst? Aber man soll nicht alles glauben, was man denkt! Freier Wille? Davon kann in diesem Verwirrspiel keine Rede sein ...
Willkommen im Cubus!

Glaub nicht alles was du denkst - eine Verdichtung von Möglichkeiten

Text, Regie: Bernhard Mrak | Bühnenbauten: Markus Liszt | Dramaturgie: Carolin Vikoler | Regieassistenz: Berk Kristal | Produktion: Anna Schober | PR: gamuekl | DarstellerInnen: Eri Bakali, Oktay Güneş, Alev Irmak, Asli Kişlal, Susanne Rietz


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