Theater

Crossing Jerusalem


Crossing Jerusalem; spielt innerhalb von 24 Stunden: die Kaufmanns (eine dysfunktionale jüdische Familie) entscheiden sich, während der 2. Intifada, Jerusalem zu durchqueren, um in ein arabisches Restaurant essen zu gehen „they have the best Hummus …“ „all Jews, who dare go, eat for free…“.

Im Restaurant treffen sie auf palästinensische Bekanntschaft die alten Geister wecken, nichts ist, wie es scheint, jeder hat Geheimnisse. Nichtsdestotrotz entwickelt sich eine Art Love-Story mit Hindernissen, zumal Jerusalem unter Dauer Bomben-Alarm ist.

In „Crossing Jerusalem“ wird, mit Gefühl, Witz und Ironie, vor einer Kulisse des Nationalismus und interreligiöser Dynamik, der Alltag aller acht Protagonisten, bei einer gut gemeinten Geburtstagsfeier, durcheinandergebracht. Die Matriarchin Varda (zwielichtige Immobilienmaklerin jüdischer Herkunft), Gideon (ihr Sohn, ein verzweifelter Soldat), Sammy (Christ, Araber und Lokalbesitzer) Yusuf (Palästinenser, Muslim und Kellner) und ihre Angehörigen sehen sich inmitten des Konflikts innerhalb Israels und in der gesamten arabischen Welt. Die aktuellen internationalen Stimmungs-Schwankungen bewegen gerade dazu den Diskurs um Israel und Palästina erneut anzusprechen.
In diesem, wahrhaft explosiven, Werk bleibt niemand verschont.


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