Tanz · Theater

Cortex


Hast du jemals vergeblich versucht, dich an etwas zu erinnern? Oder etwas zu vergessen? Sind unsere Erinnerungen wahr? Und wenn nicht: was nützen uns Erinnerungen überhaupt?

Ella sagt nicht, dass sie die Wahrheit sagt, sie sagt, sie erinnert sich ... Ella holt tief Luft und taucht ab in ihre Vergangenheit. Alles, was sie dafür braucht, sind ein Marmeladenglas, ein paar Fotos und der Geruch eines alten Schals - und schon öffnen sich die Türen und eine Flut aus Gefühlen bricht sich Bahn. Ella tanzt mit ihren Erinnerungen, mit ihren Gespenstern und versucht, mit sich selbst ins Reine zu kommen und sich mit dem Kind, das sie einmal war, zu versöhnen.

Die offene und bruchstückhafte Form des Stücks verweist auf die Funktionsweise des menschlichen Gedächtnisses. Immer wieder spielt es uns einen Streich. Es schwindelt gegen unseren Willen. Es erinnert sich an Einzelheiten, die wir bereits vergessen geglaubt hatten, während es andere vergisst, ohne dass wir uns erklären könnten, warum.

„Cortex" tanzt mit Körpern, Worten und Klängen und entwirft einen Raum, in dem die Fantasie und die Gefühle jedes und jeder Einzelnen ermutigt und wertgeschätzt werden. Die Zuschauer werden eingeladen, ihre eigene Geschichte zu (re)konstruieren.

Stückentwicklung: Bénédicte Mottart, Coralie Vanderlinden, Philippe Lecrenier und Martin Mahaux | Regie: Baptiste Isaia | Licht, Technik: Damien Zuidhoek | Tanz: Philippe Lecrenier, Bénédicte Mottart, Coralie Vanderlinden

Ein Stück der Compagnie 3637, koproduziert durch das Centre Culturel Jacques Franck.

Mit freundlicher Unterstützung des Ministère de la Fédération Wallonie-Bruxelles - Service de la Danse.


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