Ball

Concordia Ball


Italienische Sommernacht mitten in Wien: Unter dem Motto "Una Notte Italiana" lud der Presseclub Concordia am 14. Juni zum bereits 122. Mal zu einer rauschenden Ballnacht ins Wiener Rathaus.

Wenn sich das "Dolce Vita" und die Wiener Balltradition die Hand geben: Der diesjährige Wiener Concordia Ball feierte am 14. Juni mitsamt Ehrengästen, bunten Programm und jeder Menge Italo-Musik im Rathaus. Viele Besucher ließen sich von den warmen Temperaturen nicht die Tanzlaune nehmen und genossen einen Hauch italienischen Flairs beim größten Sommerball der Stadt.

Seit seiner Gründung im Jahr 1859 setzt sich der Presseclub Concordia für Pressefreiheit und unabhängigen Journalismus ein. Diesem Auftrag ist der Concordia Ball auch heute noch verpflichtet. So steht er unter dem Ehrenschutz von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, mit den Worten: "Verboten ist nicht Kritik, sondern jeder Versuch politischer Zensur."

Viele namhafte Gäste der heimischen Medienwelt sowie aus Kunst, Kultur und Wirtschaft mischten sich unter die Ballbesucher, auch der vierfache Pulitzerpreisträgers David Barstow von der New York Times wohnte dem Ballgeschehen bei.

Italienisches Flair mitten in Wien

Durch den Abend führte Entertainer Alfons Haider, seines Zeichens ebenfalls leidenschaftlicher Tänzer. Musikalischen Hochgenuss lieferte die Sopranistin und Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, Mariam Battistelli, mit der Arie "O mio babbino caro" aus Giacomo Puccinis Oper "Gianni Schicchi" - passend zum italienischen Feeling des Abends. Auch die Darbietung des jungen Eröffnungskomitees erntete verdienten Beifall.

Wer es nicht so klassisch mochte, konnte den Ball auch Open Air genießen, denn der sommerliche Arkadenhof des Rathauses widmete sich stilgerecht dem klingenden Italopop: die "Raggazzi Cattivi", die Band der beiden Journalisten Robert Treichler und Gunther Müller holte die Ballgäste dort auf die Tanzfläche.

Weniger italienisch, sondern gewohnt traditionell war das Ballhighlight um Mitternacht: Unter der Leitung von Tanzmeister Chris Lachmuth wurde im großen Kollektiv die Fledermaus-Quadrille getanzt - bei der sich die Ballbesucher tapfer durch alle sechs Touren schlugen, die schließlich mit einer rasanten Polka endete.

Bis in die frühen Morgenstunden feierten die Gäste im Wiener Rathaus, den kröneneden Abschluss gab es schließlich im Festsaal zu den Klängen von "An der schönen blauen Donau". Fazit: Der Concordia Ball empfiehlt sich allen Tanzaffinen, die auch im Sommer gerne einmal über das Parkett walzern wollen. Das Wiener Rathaus liefert dafür genau den richtigen, stimmungsvollen Rahmen, das Programm und die ideenreiche Aufbereitung des jährlichen Mottos tun ihr Übriges.


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