Klassik

Concerto Romano


Um den Menschen Trost und Mut angesichts des irdischen Todes zu geben, entstand im Mittelalter das Gedicht „Stabat Mater“, und noch heute wird es am Fest der Sieben Schmerzen Mariä (15. September) gebetet.

Eine Mutter, die miterleben muss, wie ihr geliebtes Kind stirbt: Schon dieser Schmerz ist grausam. Aber das, was Maria ertragen muss, geht noch weit darüber hinaus: Ihr Sohn stirbt am Kreuz, ein brutaler Mord, und sie muss es geschehen lassen. Wer würde da nicht verzweifeln am Glauben, an Gott? Auch Maria war nah am Verzweifeln. Aber sie erlebte Jesus’ Auferstehung, so wie er es prophezeit hatte.

Um den Menschen Trost und Mut angesichts des irdischen Todes zu geben, entstand im Mittelalter das Gedicht „Stabat Mater“, und noch heute wird es am Fest der Sieben Schmerzen Mariä (15. September) gebetet. Viele Komponisten aus früheren Epochen bis in unsere Zeit haben sich diesem bewegenden Thema gewidmet und wunderbare Musik dazu geschrieben; doch gerade die Kompositionen, die in der Zeit des Hochbarock entstanden sind, wie jene von Pergolesi, Scarlatti und Vivaldi, artikulieren und verdichten die Emotionen von Schmerz und Trauer auf besonders tiefe und berührende Weise.

Stabat Mater
Von Giovanni Battista Pergolesi

18.30 Uhr, Sommerrefektorium:
Werkeinführung mit Anton Gansberger


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