Klassik

Concentus Musicus Wien


So war es geplant:
Die Neunte krönt den Beethoven-Zyklus von Nikolaus Harnoncourt. Noch einmal wandelt sich hier die Farbpalette des Meisters – vom Heroischen der mittleren Jahre ins Philosophische und ins Menschheits-Ethos der „Ode an die Freude“ …
Nach dem Rückzug Nikolaus Harnoncourts von der Bühne im Dezember 2015 wurde der Beethoven Zyklus der styriarte 2016 mit neuen DirigentInnen neu aufgesetzt.
Dieses Projekt übernimmt Andrés Orozco-Estrada (38) aus Kolumbien:
Als 2005 ein junger Kolumbianer mit Studienanschrift Wien Chefdirigent des Grazer Orchesters recreation wurde, hätte sich kaum jemand träumen lassen, dass Andrés Orozco-Estrada neun Jahre später eines der bedeutendsten Orchester Europas als Chef leiten würde: das hr-Sinfonieorchester in Frankfurt. Dort gestaltet er heuer einen Beethoven-Zyklus: alle neun Sinfonien in vier Konzerten, ganz ähnlich wie bei der styriarte, nur nicht auf historischen Instrumenten. Was Orozco zum Ziel seiner Beethoven-Interpretation erklärte, das wird ihm auch in Graz mit dem Concentus Musicus Wien gelingen, nämlich, „mit dem Orchester eine gemeinsame Sprache zu finden“. Auch am Pult des Concentus Musicus möchte er Beethovens Sinfonien „sprechen lassen“.

Konzerteinführung im Saal um 19.20 Uhr – Eintritt frei

Interpreten:

Genia Kühmeier, Sopran
Elisabeth Kulman, Mezzosopran
Steve Davislim, Tenor
Florian Boesch, Bass
Arnold Schoenberg Chor
Concentus Musicus Wien
Andrés Orozco-Estrada, Dirigent

Programm:

Beethoven: Sinfonie Nr. 9 in d, op. 125


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