Literatur

Claudia Tebel-Nagy - Ein Stern im Béarn


Da ist die 23-jährige Sarah, die in Wien gerade von ihrem Lebensgefährten betrogen worden ist und Tapetenwechsel sucht - und daher im Chateau d'Orion bei Biarritz einen Ferialjob annimmt.
Im Schlosspark trifft sie die frühere Besitzerin Marguerite, eine zierliche alte Dame, die als Tochter des Französischen Botschafters beim Heiligen Stuhl die Zeit des Zweiten Weltkriegs mit ihrer Familie im Gästehaus des Vatikans verbracht hat. Wie langweilig und beklemmend das für ein junges Mädchen gewesen sein muss, kann man sich vorstellen, und dass Marguerite auch nach ihrer Eheschließung mit ihrem Mann bei ihren Eltern leben musste, ist eine Geschichte wie aus einer anderen Welt. Facebook vs. Füllfeder ...

Die prominente Journalistin hat in Frankreich ein besonderes Frauenschicksal aufgespürt und diesen hinreißenden Stoff (welche Frau hat schon ihre Jugend im Vatikan verbracht? Und nein - es geht nicht um Missbrauch!) in einem stimmungsvollen, spannenden Roman mit einer so liebenswerten wie konfliktfreudigen Protagonistin zu einer Hymne auf das Leben geformt.
Übrigens: Die alte Dame gibt es wirklich, und ihre einzigartige Jugendzeit im Vatikan auch!

Also: Kommen Sie am 2. Oktober um 19.30 Uhr in das Musil Haus in der Bahnhofstraße, lernen Sie eine neue Autorin und ein wundervolles Buch kennen und trinken Sie mit uns ein Glas Wein.

Claudia Tebel-Nagy
Nach dem Studium und verschiedenen Zeitungsstationen arbeitete die in Pader¬born geborene Dipl.-Journalistin als Redakteurin bei Fernsehsendern (Bayerisches Fernsehen, RTL, Hessischer Rundfunk, WDR, Premiere, Tele 5). Seit 1990 lebt sie mit ihrer Familie in Wien und im Burgenland, arbeitet als freie Journalistin (ORF und andere Medien) und Auto¬rin. Ihr letztes Buch "Gedächtnis – Wie Eltern ihr Kind unterstützen können" war bei dtv ein großer Erfolg. Ein Stern im Béarn ist ihr erster Roman


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