Show · Zirkus

Cirque Noel 2014


Mitten in die vorweihnachtliche Vanillekipferl-Idylle platzt am 20. Dezember der Cirkus Cirkör mit einer gewaltigen Bruchlandung. Einem markerschütternden Knall, der leicht das Ende von Allem bedeuten kann – statt dessen aber zu einem neuen Anfang, dem Beginn eines neuen Weges wird.

Schon traditionell veranstaltet La Strada über die Winterfeiertage den „Cirque Noël“, heuer konnten die Festival-Macher dafür den schwedischen Cirkus Cirkör verpflichten, der unter der Regie von Olle Strandberg seine „Ode to a Crash Landing“ an 15 Spieltagen zwischen dem 20. Dezember und 6. Januar im Grazer Orpheum aufführen wird. Zu dem internationalen Ensemble mit Künstlern aus Schweden, Deutschland, Finnland und Thailand gehören Alexander Dam, der erst im Vorjahr in Paris die Weltmeisterschaft im Street Dance für sich entscheiden konnte, sowie Iris Pelz und Christopher Schlunk, die 2012 die Silbermedaille des Festival Mondial du Cirque de Demain in Paris gewannen.

Gemeinsam widmen die sieben Künstler ihre Ode dem, was nach einer Bruchlandung passieren kann, den verzweifelten Versuchen, die einzelnen Teile wieder zusammen zu setzen und der überwältigenden Erkenntnis des Scheiterns. Inspiriert ist das Stück von den tragischen persönlichen Erlebnissen Strandbergs, der nach einem Unfall 2005 vom Hals an abwärts gelähmt war, seit 2011 aber wieder völlig gesund als Direktor und künstlerischer Projektleiter des Cirkus Cirkör erfolgreich ist. In ihrer „Ode an die Bruchlandung“ setzen sich die Künstler mit atemberaubenden Balanceakten, spektakulärer Akrobatik, einer eigens für das Stück komponierten Live-Musik und intensiven Kaffeepausen mit der Trauer über das Verlorene und dem Erkennen der daraus resultierenden neuen Chancen auseinander – was dann wiederum gar nicht so schlecht zum Geruch von Vanillekipferln passt.


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