Alte Musik · Klassik

Cinquecento - Al Serenissimo


Orlando di Lasso

Confitemini Domino filii
Israel à 6
Pater noster à 4
Agimus tibi gratias à 6
Andrea Gabrieli

Dolcissimo ben mio à 6
La bella pargoletta à 6
Quel dolce suono à 6
Voi non volete Donna à 6
Philippe de Monte

Sanctus à 6
(Missa Ultimi miei sospiri)
Cipriano de Rore

Gloria à 5
(Missa Doulce memoire)
Jakob Regnart

Quicquid Graeca loquax memorat à 5
Chi mi consolerà à 5
Alarm’ alarme à 5
Quare tristis es anima mea à 4
Agnus Dei à 6
Ein Lieb nit mehr à 3
Venus, du und dein Kind à 3
Du hast mich sollen nehmen à 5

Jacobus Vaet

Kyrie à 6
(Missa Ego flos Campi)
Ferdnande Imperio à 6

Cinquecento ist gelebte (Musik-)Geschichte. Das Wiener Vokalensemble benannte sich nach dem italienischen Begriff für das 16. Jahrhundert, in dem die polyphonen Sängerformationen ihre Glanzzeit hatten. Cinquecento lässt prachtvolle Polyphonie des Cinquecento wieder aufleben. Damals beschäftigte jeder Herrscher an seinem Hof ausgewählte Sänger und Kapellmeister aus europäischen Musikzentren. Auch die Sänger von Cinquecento, die aus Österreich, Belgien, England, Deutschland und der Schweiz kommen, sind als Solisten in führenden Musikinstitutionen Europas zu erleben wie im Wiener Musikverein, Barbican Center London, Teatro Real Madrid, Théatre des Champs Elysées Paris, Palais des Beaux Arts Bruxelles, bei den Salzburger Festspielen und dem Lucerne Festival.

Zurück ins Cinquecento: Der Flame Jacobus Vaet war Mitglied der Kaiserlichen Hofkapellen von Karl V. und Maximilian II.. Für den späteren Tiroler Erzherzog Ferdinand komponierte Vaet die berühmte Motette „Ferdnande Imperio“. Nach Vaets Tod übernahm der Frankoflame Philippe de Monte die Wiener Hofkapelle, die unter seiner Leitung eine „goldene Ära“ erlebte. Nach gemeinsamen Auftritten mit der Münchner Hofkapelle unter der Leitung ihres Hofkapellmeisters Orlando di Lasso erhielten beide Komponisten großzügige Geldgeschenke von Kaiser Maximilian. Auch Maximilians Bruder, der Tiroler Erzherzog Ferdinand, schätzte di Lassos Werke besonders. Ferdinand stand in regelmäßigem Kontakt zum wohl berühmtesten Musiker der damaligen Zeit und schuf Werke von di Lasso für die Musiksammlungen in Innsbruck an. Auch in Tirol wirkte mit dem Frankoflamen Jakob Regnart ein bedeutender Musiker der Renaissance.

Das Ensemble Cinquecento vereint all diese Meister und dazu zwei großartige Musiker vom Markusdom in Venedig, Andrea Gabrieli und Cipriano de Rore, um mit Meisterwerken aus ihren Federn „Al Serenissimo Arciduca Ferdinando D’Austria“, dem „Durchlauchtigsten Erzherzog Ferdinand“, ein posthumes Musikfest in der Hofburg zu bereiten.


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