Kunstausstellung

Ciba Noir: Harald F. Müller


In dieser Ausstellung im Magazin 4 kombiniert Müller seine Wandobjekte mit raumgreifender Malerei.

Harald F. Müller ist ein Meister der Architekturfarbe und des So-noch-nie-Gesehenen. In der Architektur verändert er Räume so, dass sie ohne seine Farbgebung nicht mehr denkbar scheinen. Seine CUTS, objekthafte Wandarbeiten, konzentrieren bildliche Fundstücke und zeigen diese losgelöst von ihrem ursprünglichen Kontext als quasi-abstrakte Bildinhalte. Die CUTS sind aus der Bilderflut extrahierte Ausschnitte, die seit einiger Zeit auf der Wandfläche in einen neuen malerischen Kontext gestellt werden.

Die CUTS zeigen farbige Papiere, Readymades, potenzielle Bildträger und gefundene Motive; reines Cibachrome-Material wird hier erstmals zum künstlerischen Thema eines Ausstellungskonzepts. Mit seinem Potenzial, alle Bilder in sich zu tragen und der Kraft Imaginationen auszulösen, zeigt es in der spannungsvollen Gegenüberstellung eine eigenartige Ästhetik, die durch den Einsatz als künstlerisches Material mit einer eigentümlichen Ruhe und Tiefe zur Geltung kommt.

Zur Eröffnung wird Harald Braun unter dem Titel »die Freude am Zuviel« einen Redenraum errichten, der Spuren hinterlassen wird.


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