Alte Musik · Klassik

Christophe Coin, Violoncello


Balsam auf die Wunden seines Fürsten – das war der höhere Zweck der sechs Cello-Suiten, die Bach 1721 in Köthen komponierte. Wenn der kränkliche Fürst in seiner Gemäldegalerie dem Spiel seines Solocellisten lauschte, erfüllten die vier Cellosaiten den ganzen Raum.

Auch Christophe Coin fällt es nicht schwer, den Planetensaal mit Klang zu füllen, wenn er auf seinem Barockcello drei Bachsuiten spielt. Er hat sich die liebliche Nr. 1 herausgesucht, die düstere Nr. 5 und die prachtvolle Nr. 6, die für ein fünfsaitiges Cello bestimmt ist. Tänze, Tänze, Tänze für die Seele.

Johann Sebastian Bach: Suiten für Violoncello solo
Nr. 1 in G, BWV 1007
Nr. 5 in c, BWV 1011
Nr. 6 in D, BWV 1012


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