Literatur · Theater

Christoph Ransmayr: Gerede


Vier Ansprachen, gehalten von Kirsten Dene, Johanna Wokalek, Sylvie Rohrer und Christoph Ransmayr

„Die Verwandlung von etwas in Worte gehört zu den vielfältigsten und ungeheuerlichsten Verwandlungen, die in unserer Welt möglich sind.“

Davon spricht Christoph Ransmayr in seinen – kürzlich in Buchform erschienenen - Reden und erinnert uns, dass es oftmals gerade das Kindhafte, Gefährdete, Archaische oder traumatisch Verletzte an der Poesie ist, das Unbändige, Wahnsinnige an Prosa und Drama, das uns bewegt, fesselt oder überwältigt.

Zu den vornehmsten Möglichkeiten der Literatur zählt Ransmayr dabei die Förderung der Vorstellungskraft durch das Erzählen vom tatsächlichen Leben des Einzelnen, um so gegen Dogma und Klischee, die Voraussetzungen aller Barbarei, zu immunisieren und darin vielleicht sogar eine Ahnung von Glück zu finden.

Musik: Alexander und Konstantin Wladigeroff


Vergangene Termine