Klassik

Christoph Prégardien, Tenor, Julius Drake, Klavier


Christoph Prégardien Tenor und Julius Drake Klavier

Programm:
Franz Schubert
Auf der bruck op. 93/2 – D 853
Der liebliche Stern D 861
Im Walde op. 93/1 – D 834
Um Mitternacht op. 88/3 – D 862
Lebensmut D 883
Im frühling op.post. 101/1 – D 882
An mein Herz D 860
Tiefes Leid D 876
Über Wildemann op. 108/1 – D 884
Dass sie hier gewesen op. 59/2 – D 775
Greisengesang op. 60/1 – D 778
Du bist die ruh’ op. 59/3 – D 776
Der Tod und das Mädchen op. 7/3 – D 531
Im Walde D 708
Nacht und Träume op. 43/2 – D 827
Fischerweise op. 96/4 – D 881
Totengräbers Heimwehe D 842
Der Winterabend D 938.

Es sind seine klare und präzise Stimmführung sowie seine intelligente Deutung und Diktion, gepaart mit der Fähigkeit, sich in den psychologischen Kern einer Rolle zu begeben, die Christoph Prégardien zu einem der bedeutendsten lyrischen Tenöre unserer Zeit machen. Ganz besonders geschätzt ist sein Schaffen als Liedsänger. In der laufenden Saison konzertiert er an der Tonhalle Düsseldorf, der Wigmore Hall London, am Mozarteum Salzburg, am Wiener Konzerthaus, am De Singel Antwerpen, am La Monnaie de Munt Brüssel, am Auditorio Nacional de Música Madrid sowie der Toppan Hall in Tokio. Als regelmäßiger Gast ist er erneut im Rahmen der Schubertiade Schwarzenberg-Hohenems, des Oxford Lieder Festivals und der Schwetzinger SWR Festspiele zu hören. 


Anknüpfend an den internationalen Erfolg seines Dirigierdebüts, bei dem er 2012 und 2013 Bachs Johannespassion mit dem Ensemble Le Concert Lorrain und dem Nederlands Kamerkoor leitete, gastierte er 2015 mit Le Concert Lorrain und dem Balthasar-Neumann Chor mit der Matthäuspassion u.a. in Luxembourg, Paris, Luzern, Oslo, Antwerpen und Metz.



Auch bei großen Orchestern ist Christoph Prégardien häufig zu Gast. So konzertierte er mit den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Concertgebouworkest Amsterdam, der Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Orquesta y Coro Nacional de España Madrid, dem Philharmonia Orchestra London, dem Orchestre Philharmonique de Radio France sowie dem Boston und San Francisco Symphony Orchestras. Zu seinem Orchesterrepertoire zählen neben den großen Oratorien und Passionen aus Barock, Klassik und Romantik auch Werke des 17. (Monteverdi, Purcell, Schütz) und 20. Jahrhunderts (Britten, Killmayer, Rihm, Strawinsky), die er mit Dirigenten wie Barenboim, Chailly, Gardiner, Harnoncourt, Herreweghe, Luisi, Metzmacher, Nagano und Thielemann aufführt. An großen europäischen Opernhäusern sang er Fachrollen wie Tamino, Almaviva (Der Barbier von Sevilla), Fenton (Falstaff), Don Ottavio, Titus (La clemenza di Tito) und Monteverdis Ulisse (Il ritorno d’Ulisse in patria).

Einen Großteil seines Repertoires hat der Sänger auf inzwischen über 130 Tonträgern bei den Labels BMG, EMI, DG, Philips, Sony, Erato und Teldec dokumentiert. Seine zahlreichen Aufnahmen des deutschen romantischen Liedes wurden mit Preisen wie dem Orphée d’Or der Académie du Disque Lyrique, dem Preis der deutschen Schallplattenkritik, dem Edison Award, dem Cannes Classical Award und dem Diapason d’or ausgezeichnet. Eine langfristig angelegte Zusammenarbeit verbindet Christoph Prégardien mit dem niederländischen Label Challenge Classics: Als erste CDs erschienen Schuberts Die schöne Müllerin mit Michael Gees und Schwanengesang mit Andreas Staier. Die Müllerin wurde mit hervorragenden Rezensionen und Auszeichnungen überhäuft (u.a. Gramophone, Editor‘s Choice und „Record of the Year Award“ - MIDEM 2009). Weitere Produktionen sind Hugo Wolfs Italienisches Liederbuch (Julia Kleiter, Hilko Dumno), Between Life and Death (Michael Gees) und Wanderer (ensembleKONTRASTE). Kürzlich spielte er mit Michael Gees Schuberts Winterreise neu ein und erhielt dafür eine Nominierung für den Grammy. 2014 wurde Father and Son mit seinem Sohn Julian veröffentlicht, erneut mit Michael Gees am Klavier. Ab Herbst 2015 wird das neue Schubert-Album mit dem Pianisten Julius Drake erhältlich sein.

Ein wichtiger Aspekt im musikalischen Leben Christoph Prégardiens ist die intensive pädagogische Arbeit. Neben seiner Konzerttätigkeit unterrichtet er weltweit in Meisterkursen junge Sänger und Sängerinnen. 2000 bis 2004 war er Dozent an der Hochschule für Musik und Theater Zürich; seit 2004 ist er Professor an der Musikhochschule Köln. In einer neuartigen Kombination aus DVD und Buch in der Reihe Schott Master Class beleuchtet er Aspekte der Gesangstechnik und Interpretation in Wort, Bild und Ton.
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