Klassik

Christine Lavant Quartett


Das Christine Lavant Quartett ging aus dem Egon Wellesz Quartett hervor und betrachtet es als seinen Auftrag, Musik von Komponisten und Komponistinnen zur Aufführung zu bringen, die während der Nazizeit verfolgt und vertrieben wurden.

MAX BRATT und AMARILIO RAMALHO (Violinen), ALEXANDER J. EBERHARD (Viola), ISABELLE EBERHARD (Violoncello) spielen Eric Zeisl 2. Streichquartett d-moll (1953), Alexander J. Eberhard Magic für Streichquartett, Spielwerke und Zuspielung (2011), Combat of dreams für Streichquartett und Zuspielung (2003/14) und ein neues Werk für Streichquartett und Electronics (UA) – Klangregie: CHRISTINA BAUER

Eric Zeisl (1905–1959) wollte schon als Kind Komponist werden und so kam er – gegen den Widerstand seiner Familie – bereits mit 14 Jahren an die Wiener Musikakademie. 1938 musste er nach Paris fliehen, wo er eine Zeitlang Zuflucht fand; erst 1939 fand er in Amerika eine dauernde Bleibe. Trotz beträchtlicher Schwierigkeiten wurde er in seiner neuen Heimat anerkannt und unterrichtete Komposition an der Southern California School of Music and Arts. Das Christine Lavant Quartett ging aus dem Egon Wellesz Quartett hervor und betrachtet es als seinen Auftrag, Musik von Komponisten und Komponistinnen zur Aufführung zu bringen, die während der Nazizeit verfolgt und vertrieben wurden. Das Quartett wurde zur Ersteinspielung von Streichquartetten des Exilkomponisten Richard Stöhr eingeladen, welche beim ORF erschienen ist. (Alexander J. Eberhard/Volkmar Klien)


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