Theater

Christina Ciupke & Boris Hauf - Life and Death of a Melody


In Life and Death of a Melody erforschen Christina Ciupke und Boris Hauf die faszinierende Verbindung von Bewegung und Sound.

Den Aufführungsort betrachten sie als einen vibrierenden, dreidimensionalen Soundkörper, in dem die Zuschauer_innen auf unterschiedlichen Wahrnehmungsebenen mit Nähe und Distanz konfrontiert werden. Christina Ciupke interessiert sich in ihrer Bewegungsrecherche zunächst für Details, wie etwa die kleine Verschiebung eines Gelenks, die eine unwillkürliche Kettenreaktion und Anpassung anderer Körperteile nach sich zieht. Der Schwung eines Arms wird in dem Moment, in dem er sich der Schwerkraft überlässt, eingefangen und entschleunigt. Boris Hauf setzt den Sound komplementär zur Bewegung ein, indem er mikroskopische Loops und langgezogene, verschachtelte Phrasen ineinandergreifen lässt.

Die beiden Künstler_innen beobachten in dieser Arbeit vor allem die Dekonstruktion von Wiederholungen, nachdem sie visuell und auditiv etabliert wurden.

Christina Ciupke lebt als Choreographin und Performerin in Berlin. In ihren Projekten entstehen spezifische Räume und Situationen, in denen Nähe und Distanz, Intimität, Zeitempfinden und das Zusammensein von Zuschauerin und Performerin immer wieder neu verhandelt werden. Ihr Stück At Close Distance mit Ayşe Orhon war bei PNEU 2018 zu sehen.

Performance & Musik: Christina Ciupke & Boris Hauf
Bühne & Licht: Emma Juliard in Zusammenarbeit mit Andreas Harder
Produktionsdramaturgie/PR: Barbara Greiner
Presse/PR: Carolin Hartwich
Produktion: A lot of Body GbR
Koproduktion: Tanzfabrik Berlin
Gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa
Mit Unterstützung von apap – Performing Europe 2020, kofinanziert durch das Creative Europe Programme der Europäischen Union.


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