Literatur

Christian Schwetz & Bruno Jaschke lesen... Vernissage Patricia Hell


bilder.worte.töne an jedem 20. im 20. um 20 uhr!
Christian SCHWETZ Überraschungstexte in buntem Geschenkpapier
Bruno JASCHKE Zwei literarische Adventkalender
Patricia HELL ALLTAGS.PARADIESE Vernissage

Christian Schwetz und Bruno Jaschke mit Texten zu Advent und Weihnachten jenseits von Kitsch und Sentimentalität!

Mit einer weiteren gemeinsamen Lesung des Autorenduos Christian Schwetz und Bruno Jaschke geht die Lesereihe bilder.worte.töne im Jahr 2014 zu Ende. Die Mainzer Künstlerin Patricia Hell präsentiert eine Serie von Tuschezeichnungen von Alltagssituationen sowie eine Auswahl ihrer „Sehstücke“, die das Jahresthema PARADIESE noch einmal aufgreifen. Es ist ihre erste Einzelausstellung in Wien.

Christian Schwetz gönnt sich und dem Publikum nach den zielgerichteten Präsentationen seines aktuellen Romans „Mails & Love“ in den letzten Monaten eine Weihnachtspause und holt ein paar hübsch in buntes Geschenkpapier eingewickelte Überraschungstexte aus dem Sack von Väterchen Frost: einfach ein paar besinnliche, ironische, trotzige und fröhliche (Weihnachts-) Texte - bei Wunsch auch mit Rentieren.

Bruno Jaschke, der sich mit dem Titel „Weihnachtsterrorist“ (© Evelyn Blumenau) schmücken darf, liest aus seinen „weihnachtlich-feierlichen“ Büchern „Fürchtet Euch nicht“ (Edition Innsalz) und „Adventträume“ (Edition Garamond). Beide Bücher sind literarische Adventkalender mit je 24 Geschichten, die von der Künstlerin Tamara Starl-Latour kongenial illustriert sind. In Kritiken als „schwarz(humorig)“, „böse“ oder „grimmig“ bezeichnet, sind sie gleichwohl keine Anti-Weihnachtsgeschichten, wie man sie auch schon zur Genüge kennt. Konsumsucht, Kaufrausch etc. werden nicht in Frage gestellt – Leute dürfen mit dem Segen des Autors durchaus weiterhin dem Geschenke-Wettrüsten frönen…

Die Mainzer Künstlerin Patricia Hell zeigt kleinformatige Tuschezeichnungen aus der Reihe „sampelt“, in denen sie Situationen aus dem Alltag festgehalten hat: das Tanzcafé, das Karussell, Passanten oder ein Blind Date, um nur einige zu nennen. Die Motive kommen aus dem direkten, urbanen Umfeld der Künstlerin, dem Alltag, der sich einerseits ganz konkret abspielt, andererseits über Medien zum „Alltag“ wird. So zeichnet Hell z.B. gerne nach Filmstills oder aber direkt „mit“ den bewegten Bildern.
Darüber hinaus werden ihre „Sehstücke" aus der Gruppenausstellung PARADIESE 3_3 nochmals präsentiert. Die Werke der aktuellen Serie stammen aus einem größeren Komplex, der 2010 begonnen wurde. Sehstücke sind Teile und Abschnitte von Wahrnehmung, übersetzt in Malerei und Grafik und bei den Arbeiten zum Thema „Paradiese“ in Collage.


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