Literatur

Christian Futscher & Franzobel


Die beiden renommierten Autoren, witzige Sprachkünstler und experimentierfreudige Romanciers präsentierten gemeinsam im Saumarkt ihre aktuellen Werke.

Christian Futscher stellen seinen Abenteuerroman „Der Mann, der den Anblick essender Frauen nicht ertragen konnte“ vor, der erzählt vom Archaischen und Schönen im Menschen, wobei auch das Skurrile, wie immer bei Christian Futscher, nicht zu kurz kommt.

Franzobel liest aus seinem brandneuen Kriminalroman „Wiener Wunder“:
Anonyme E-Mails bringen Falt Groschen, 45, Kommissar im Morddezernat der Wiener Polizei, üblicherweise nicht mehr aus der Ruhe. Erst als er erfährt, dass der Sportler und 400-Meter-Rekordhalter Edgar Wenninger wirklich in den Tod gestürzt ist, beginnt er zu ermitteln.

Christian Futscher, geboren 1960 in Feldkirch, Studium der Germanistik, lebt seit 1986 in Wien, u. a. als Pächter eines Stadtheurigen. 1998 erfolglose Teilnahme beim Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt, dafür 2006 Publikumspreis bei der „Nacht der schlechten Texte“ in Villach. Gewinner des Dresdner Lyrikpreises 2008.

Franzobel, geboren 1967 in Vöcklabruck, ist einer der populärsten und polarisierendsten österreichischen Schriftsteller. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter 1995 den Ingeborg-Bachmann-Preis und 2002 den Arthur-Schnitzler-Preis. Bei Zsolnay erschienen zuletzt die Romane Lusthaus oder Die Schule der Gemeinheit (2002), Das Fest der Steine oder Die Wunderkammer der Exzentrik (2005), Luna Park. Vergnügungsgedichte (2003), Liebesgeschichte (2007), Österreich ist schön. Ein Märchen (2009) und Was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind (2012).


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