Jazz

Chris Jarrett


Chris Jarrett , Sohn einer slawischen Familie, wurde 1956 in Allentown, Pennsylvania geboren und wuchs in den Wäldern der Appalachen auf. Mit 13 Jahren begann er Piano zu spielen und bekam kostenlosen Unterricht vom großen österreichischen Pianisten Vinzent Ruzicka. Er begann sein Studium am renommierten Oberlin Conservatory of Music. In Oldenburg führte er Mitte der 80er Jahre sein Studium fort und lebt seitdem mit Unterbrechungen in Deutschland.

Hier begann seine Karriere als Komponist für Ballett und Filmmusik. Mit seinen Klavierabenden aus Eigenkompositionen tourte er vor allem durch Europa. Jarretts solistische Piano-Stücke verbinden Impressionistisches und Folklore, Choral, Minimal Music mit Kontrapunktischem. In seiner Musik verbindet auch er Jazzelemente mit orientalischer Musik.

Seine Musik entspringt seinem starken Kommunikationsbedürfnis. Sie ist so vielfältig wie die Ideen, die er in Musik umsetzt. Er setzt sich über Stilzwänge hinweg. Chris Jarrett nutzt die Struktur der Klassik und die Freiheit der Jazzimprovisation, er kombiniert die Durchführungsliebe der E-Musik mit der Lebenslust des Jazz. Das Spektrum seines Ausdrucks ist weit: wild, rhythmisch, innig, episch, melancholisch, jazzig... Seine musikalischen Vorbilder stammen aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen: Johannes Ockeghem, Sergej Prokofiev, Charles Mingus und Frank Zappa.


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