Klassik

Chorus sine nomine


Feuerharfe - Das neue Programm des Chorus sine nomine

„Wozu ist der Mensch eigentlich imstande?“

Die Texte jüdischer Autoren des 20. Jahrhunderts, die Herwig Reiters großem Chorzkylus „Die Feuerharfe“ zugrunde liegen, geben eine erschütternde Antwort, wenn sie vom Alltag im Holocaust erzählen. Auch Francis Poulencs Kantate zeigt eine Facette des menschlichen Antlitzes: Sein leidenschaftlicher Aufruf zum Widerstand, sein Plädoyer für die „Liberté“ ist ein eindrucksvolles Zeugnis künstlerischen Protests aus dem Frankreich des Jahres 1943.

Aber auch „zu lieben“ ist Sache des Menschen wie das „Hohelied Salomonis“ in der Musik Daniel-Lesurs auf traumhafte Weise zu versichern weiß.

Programm:

Jean-Yves Daniel-Lesur: Le Cantique des Cantiques (Auszüge), für Chor a cappella
Francis Poulenc: Figure Humaine, Kantate für Doppelchor a cappella
Maurice Duruflé: Ubi caritas et amor, für Chor a cappella
Herwig Reiter: Die Feuerharfe (Uraufführung der Chorfassung), für Chor und Klavier
Arnold Schönberg: Friede auf Erden


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