Klassik

Chorus sine nomine


Elena Copons, Sopran
Martina Mikelic, Alt
Daniel Johannsen, Tenor
Anton Scharinger, Bass

Johannes Hiemetsberger, Dirigent
Felix Mendelssohn Bartholdy: Elias / Oratorium nach Worten des Alten Testaments op. 70


Johannes Hiemetsberger hat den Chorus sine nomine 1991 gegründet und ihn zu einem homogenen Klangkörper geformt. Sein Prinzip der Kontinuität, des langfristigen gemeinsamen Wachsens, hilft mit, eine differenzierte Klangkultur zu fördern - somit kann sich der Chorus sine nomine nicht nur in seiner Lieblingsdisziplin „a cappella“ frei und neugierig bewegen. Das vielfältige Programm, sehr oft vokale Raritäten, treibt diese ständige Entwicklung voran: Die Motetten von J.S. Bach fordern eigene Klangkomponenten, Frank Martins Messe für Doppelchor wieder andere und Gubaidulinas Sonnengesang braucht wieder andere (Ober)töne. All dies dokumentiert der Chorus sine nomine auch auf CD. Außergewöhnliche dramaturgische Projekte sind eine Spezialität des Chorus sine nomine. Wenn Johannes Hiemetsberger „Cori spezzati I-IV“, „Cry“ (2004), „Frost“ (2007) oder „Happy Birthday“ (2009) konzipiert, stehen in all diesen neuen Konzertformen Begegnungen an erster Stelle - Begegnungen mit neuen Klangwelten und Musiktraditionen, die im Mix mit Altbewährtem staunen machen.

Apropos Begegnung: mit Jordi Savall, HK Gruber, Kristjan Järvi, Daniel Sepec, Trevor Pinnock, Vladimir Ivanoff, der Jeunesse, dem Wiener Konzerthaus, der Gesellschaft der Musikfreunde, Festivals wie dem Wiener Osterklang, dem Brucknerfest Linz, der styriarte in Graz, dem Ravenna Festival, dem Kammermusikfestival Lockenhaus und Orchestern wie den Tonkünstler Niederösterreich, dem RSO Wien, der Wiener Akademie, der Camerata Salzburg und dem Ensemble Tonus werden immer wieder musikalische Feuerwerke gezündet.

Zum Repertoire des Chorus sine nomine gehören auch Raritäten der Chor-Orchesterwerke: z.B. Monteverdis „Marienvesper“, Bernsteins „Mass“, Bachs und Bruckners große Messen, Weills "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" und Cavalieris „La Rappresentatione di anima e di corpo“.

Auszeichnungen bei internationalen Chorwettbewerben bestärken den Chorus sine nomine auf seinem Weg (Florilège Vocal de Tours 1996, Spittal/Drau 1997, Ferdinand Grossmann-Preis 2000, 1. Preis im EBU-Chorwettbewerb "Let the Peoples sing" 2001). Und auch die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen österreichischen Komponisten bringen für den Chor ein neue, wertvolle Dimension – wie zuletzt die Kompisitionsaufträge an Wolfgang Sauseng („Johannespassion“, „Totentanz“).

Besetzung:
Wiener Concert-Verein


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