Jazz

China Moses



Man muss kein Jazzfan sein, um diese Künstlerin aus Amerika zu lieben. Mit ihrer unverkennbaren Stimmme tastet China Moses gesanglich unterschiedliche Genres, rund um R&B und Jazz, ab und erweitert sie mit ihrer ganz persönlichen Note.

Als Tochter Dee Dee Bridgewaters musste sie ihre eigene Stimme im Zwielicht eines großen Schattens suchen. Doch China Moses fand noch viel mehr: das Talent für zeitlose Musik. Mit dieser füllte die Amerikanerin bereits sechs Alben. Ihr neues Werk „Nightintales“ fällt mit saftigem Beat und trockenem Bass gleich mit der Tür ins Haus: „I wanna keep moving faster“, singt Moses und legt mit einem hauchigen „no matter what people say“ gleich auch das zu Erwartende offen. Sie ist in ihrem eigenen Universum angekommen. Nach musikalischen Ehrerbietungen an Größen wie Dinah Washington und Billie Holiday präsentiert sie nun eine Mischung aus Vintage-R ’n’ B und subtilem Jazz. Spielend wechselt sie zwischen Diva und verletzlicher Unschuld, liebkost die Gesangsmelodien und schlängelt sich lasziv durch jazzige Arrangements – unberechenbar, mysteriös und immer faszinierend.