Pop / Rock

Cherry Sunkist & Yasmin Gate


Cherry Sunkist verwendet ihre „Songs“, die sie mit der gleichen Herangehensweise produziert wie ihre Filme, als Projektionsflächen der Verfremdung und Transformation von Sounds mit dem Ziel einer Art des „queeren Produzierens“ zwischen „sonischen Dekonstruktionen“ und „Destruktionen“. Der Schock besteht dann nicht mehr im Noise, sondern umgekehrt im Auftauchen einer ungebrochenen „Ballade“ wie „She“, der harmonischen Kühle des Titeltracks oder der zu klaren Gitarrenzerlegungen gesungenen melancholischen Schlusspassage von „Old Parts“.

Pop als schneller Shortcut zur Selbstermächtigung ist für Cherry Sunkist allerdings vorbei: „Distance, delusion, erosion and confusion, construction, isolation and oversexualisation“, heißt es in „Body“: „Take that body away from me now.

Cherry Sunkist aka Karin Fisslthaler bewegt sich musikalisch zwischen Pop, Elektronik und Songwriterkunst. Synthesizer, Gitarre, Drum-Computer sowie ihre oft stark verzerrte Stimme sind Fisslthalers Instrumente. Die Songtexte offenbaren ihre Liebe zu queeren Bands wie Le Tigre und einen theoretischen Background von Feminismus bis Konsumkritik. Musikalisch trat die junge Videokünstlerin erstmals 2006 auf der Anthologie „Girl Monster“ bei Chicks on Speed Records in Erscheinung. 2011 brachte sie mit „Projection Screens“ ihre dritte Platte heraus.


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  • Fr., 24.07.2015

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