Pop / Rock

Che Sudaka


Die wirkliche und authentische „Mestizaje“, die von Barcelona aus die Grenzen überschreitet, hat einen Namen: Che Sudaka.

In Barcelona explodierte Ende der Neunziger Jahre die sogenannte Mestizo-Szene, eine Fusion von musikalischen Stilen, die sich aus den Rhythmen der spanischen Gitarre entwickelten und zum Leitmotiv einer ganzen multikulturellen und wurzellosen Generation wurden. Inspiriert u.a. von dem Franzosen Manu Chao, gründeten sich unzählige Bands (z.B. Ojos de Brujo), zu denen sich in den letzten Jahren eine ganz neue Generation von jungen katalanischen Musikern gesellt hat. Aber nur die wenigsten dieser Bands haben den Sprung auf große Bühnen und hin zu internationalen Tourneen geschafft und sind gleichzeitig unabhängig und authentisch geblieben.

Che Sudaka sind zuallererst, authentisch. Als Kinder der post-olympischen Immigration begannen sie in den Straßen zu musizieren: Südamerikaner ohne Papiere, die mit ihren direkten Melodien das Publikum zu begeistern wussten und damit ihre (Über-)Lebenskosten deckten. Ihre Evolution war exponentiell, sowohl hinsichtlich des Publikums, als auch auf der Suche nach der Entwicklung eines ganz eigenen Sounds, mit dem sie sich von der anfänglichen musikalischen Mode abgrenzen wollten. Che Sudaka waren und sind ohne Zweifel eine Referenz-Band, welche den Respekt ihrer eigenen Szene genießt und selbst zum Paten für viele andere bekannte Bands der Mestizo-Bewegung geworden ist. Und das alles dank ihrer alternativen Haltung und ihrer mitreißenden Live- Auftritte, welche ihnen Tür und Tor zu hunderten Bühnen geöffnet haben, sowohl innerhalb Spaniens als auch im Ausland. Ihre Entwicklung entging auch nicht der internationalen Musikpresse, von welcher sie immer als eine der unverzichtbaren Bands hervorgehoben wurde, wenn es darum ging zu verstehen, was musikalisch in dieser Hafenstadt zu Beginn des 21. Jahrhunderts passierte.


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