Diverse Musik

Chansons


Kaum einer analysierte die Nachkriegsgesellschaft wie Georg Kreisler, so hintergründig und böse, so komisch und intelligent.

Der Komponist, Sänger und Dichter wurde in den 1950er-Jahren im deutsch-sprachigen Raum mit Liedern wie „Der Tod, das muss ein Wiener sein“ und „Tauben vergiften“ populär. Mit seinem tiefsinnigen schwarzen, zum Teil skurrilen Humor, seinem Wortgefühl und Sprachwitz prägte Kreisler das musikalische deutschsprachige Kabarett seiner Zeit sowohl als Interpret, als auch Verfasser eigener Werke.

Georg Kreisler beschrieb sein Konzept des Schwarzhumorigen einmal so: „Das Rezept ist ganz einfach: Man nehme ein an und für sich grausiges Ereignis und übertreibe es maßlos, so dass es seinen Schrecken verliert und grotesk wird. Und dann kann man noch eine Musik dazu schreiben, die gar nicht dazu passt, und schon ist das Lied fertig."

Neben dem messerscharfen Analysten gibt es aber auch den poetisch-sensiblen Kreisler, der als Schlussatz seines Textes "Ein heiteres Wort" folgende Zeile schreibt:
„Wenn die Liebe durch den Menschen ginge, das wäre schön.“
Mit Liedern von Georg Kreisler, Hugo Wiener u.a.

Gesang: Heidemarie Auinger
Klavier: Kathrin Buczak


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