Theater

Cella


Nach dem Roman „CELLA oder die Überwinder“ von Franz Werfel.

CELLA ist der Rufname für Cäcilie,
die Tochter des Ehepaares Dr. Bodenheim in Eisenstadt.

Die fünfzehnjährige „Cella“ ist der ganze Stolz ihrer Eltern, denn sie ist eine hochbegabte Klavierspielerin, für deren Ausbildung sich die Eltern das Studium bei dem genialen, teuren Klavierpädagogen Prof. Scherber absparen. Durch Vermittlung ihres Lieblings-Onkels Zoltan Nagy soll Cella ihren ersten großen Auftritt bei einem Virtuosen-Konzert im Schloss Esterhazy in Eisenstadt am 12. März 1938 haben.
Doch die Zeiten sind unruhig.
Österreich ist in Gefahr.
Bundeskanzler Schuschnigg kann sich gegen den drohenden Einmarsch der Deutschen in Österreich nicht wehren.
Der jüdische Provinzanwalt Dr. Bodenheim war im Ersten Weltkrieg ein vom Kaiser ausgezeichneter Held, und für ihn gilt auch jetzt noch „Rot-weiß-rot bis in den Tod!“.
Als aktives Mitglied des Veteranen-Vereins wird er in der Nacht des Einmarsches, am 12. März 1938, in Wien verhaftet, getrennt von seinen Angehörigen.

Eine bewegende Familiengeschichte in kritischer Zeit,
die ein überraschendes Ende findet.

Dr. Hans Bodenheim, Rechtsanwalt in Eisenstadt August Schmölzer
Gretl Bodenheim, seine Frau Julia Stemberger
Zoltan Nagy, Jugendfreund Bodenheims Sascha Oskar Weis
Herr von Weil, Industrieller André Pohl
Oberstleutnant Grollmüller Toni Slama
Professor Scherber, Klavierpädagoge Martin Schwab
Prinz Ernst Esterhazy David Oberkogler
Kaplan Felix, Pfarrer Philipp Stix
Alois Hipfinger, Einbrecher Gerhard Roiss

Regie: Michael Gampe
Bühne: Peter Loidolt
Kostüm: Erika Navas
Licht: Lukas Kaltenbäck


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