Klassik

Cédric Tiberghien, Klavier


FRANZ SCHUBERT (1797–1828)

Sechs Moments musicaux, D 780

Nr. 1, C-Dur: Moderato

Nr. 2, As-Dur: Andantino

Nr. 3, f-Moll: Allegretto moderato

Nr. 4, cis-Moll: Moderato

Nr. 5, f-Moll: Allegro vivace

Nr. 6, As-Dur: Allegretto

Fantasie C-Dur, D 760 »Wandererfantasie«

Allegro con fuoco ma non troppo – Adagio –

Presto – Allegro

– Pause –

Zwei Deutsche Tänze, D 841

Nr. 1: F-Dur; Nr. 2: G-Dur

Walzer (Albumblatt), D 844

Zwölf Deutsche Tänze, D 790

Nr. 1: D-Dur; Nr. 2: A-Dur; Nr. 3: D-Dur;

Nr. 4: D-Dur; Nr. 5: h-Moll; Nr. 6: gis-Moll;

Nr. 7: As-Dur; Nr. 8: as-Moll; Nr. 9: H-Dur;

Nr. 10: H-Dur; Nr. 11: As-Dur; Nr. 12: E-Dur

Sechs Deutsche Tänze, D 820

Nr. 1-3: As-Dur; Nr. 4-6: B-Dur

Sonate c-Moll, D 958

Allegro

Adagio

Menuetto (Allegro) mit Trio

Allegro

Cédric Tiberghiens steile internationale Karriere hat ihn auf bedeutende Podien aller fünf Kontinente geführt, darunter zuletzt das Kennedy Centre in Washington, die Royal Albert Hall, Queen Elizabeth Hall, Wigmore Hall und das Barbican Centre in London, die Salle Pleyel und das Théâtre des Champs Elysées in Paris, das Salzburger Mozarteum, die Sydney Opera sowie die Bunka Kaikan Hall und Asahi Hall in Tokio.

Höhepunkte der Saison 14/15 sind Auftritte mit dem Cleveland Orchestra (unter Giancarlo Guerro), dem Orchestre National de Belgique (Eivind Aadland), den Hamburger Symphonikern (Jeffrey Tate) und dem Orchestre National de France (Simone Young) sowie die Fortsetzung seines Zyklus aller Beethoven-Klavierkonzerte mit Enrique Mazzola und dem Orchestre National d’Ile de France. Solorecitals führen den Pianisten unter anderem für mehrere Projekte im Rahmen der »Master Series« an die Wigmore Hall sowie nach Boston, Tokio und Lyon.

Cédric Tiberghiens Diskographie umfasst César Francks Symphonische Variationen und Les Djinns mit dem Orchestre Philharmonique Royal de Liège unter François-Xavier Roth, Brahms’ Klavierkonzert Nr. 1 mit dem BBC Symphony Orchestra unter Jiří Bělohlávek sowie sechs Alben auf Harmonia Mundi mit Werken von Debussy, Beethoven, Bach, Chopin und Brahms. Zuletzt erschienen ist eine Aufnahme mit Musik von Théodore Dubois mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra unter Andrew Manze (Hyperion, 2013); die folgende Veröffentlichung (ebenfalls auf Hyperion) ist Werken von Szymanowski gewidmet.

Als Student von Frédéric Aguessy und Gérard Frémy am Pariser Conservatoire erhielt Cédric Tiberghien mit 17 Jahren den »Premier Prix« des Instituts; es folgten zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben, unter anderem in Bremen, Dublin, Tel Aviv, Genf und Mailand, sowie der Erste Preis und fünf Sonderpreise beim renommierten Long-Thibaud-Wettbewerb in Paris 1998. Mit seinem Repertoire von über 60 Solokonzerten ist der Künstler seither mit führenden Orchestern und Dirigenten weltweit aufgetreten, darunter das Washington National Symphony Orchestra, Tonhalle Orchestra Zürich, Orchestre de la Suisse Romande, Budapest Festival Orchestra, Hallé Orchestra, Orchestre National de France, Sydney Symphony Orchestra, New Japan Philharmonic Orchestra, die Dresdner Philharmonie, Christoph Eschenbach, Yannick Nézet-Séguin, Lionel Bringuier, Robin Ticciati, Myung-Whun Chung, Kurt Masur, Ivan Fischer, Leif Segerstam und Louis Langrée.

Als begeisterter Kammermusiker arbeitet Cédric Tiberghien regelmäßig mit Partnern wie Alina Ibragimova (Violine), Sophie Karthäuser (Sopran) oder Pieter Wispelwey (Cello) zusammen, wovon auch verschiedene CD-Projekte mit Werken von Schubert, Ravel, Lekeu, Szymanowski und Beethoven (sämtliche Violinsonaten, erschienen auf Wigmore Live) zeugen.


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