Musical

Carousel


Ferenc Molnars 1909 in Budapest uraufgeführte Vorstadtlegende „Liliom“ wollte schon Giacomo Puccini vertonen, doch erst Oscar Hammerstein und Richard Rodgers durften den Stoff 1945 in New York als Musical herausbringen. Zwar bleibt das Scheitern eines Menschen an seiner eigenen Hilflosigkeit und dem ungeschriebenen Gesetz, wonach jeder für sein Glück oder Unglück selbst verantwortlich ist, auch weiterhin zentrales Thema, doch die krasse Direktheit der Vorlage wird abgemildert: Der leichtlebige Hutschenschleuderer Billy Biggelow liebt die Arbeiterin Julie Jordan und verliert deswegen seine Anstellung. Dennoch ist Billy glücklich, da Julie ein Kind erwartet. Er lässt sich zu einem Raubüberfall überreden, der allerdings misslingt. Um sich der Verhaftung zu entziehen, begeht Billy Selbstmord. Im Hinterhof des Himmels, wo er seine Sünden abbüßen muss, erhält er die Erlaubnis, nach 15 Jahren für einen Tag auf die Erde zurückzukehren, um für seine Tochter eine gute Tat zu vollbringen. Als Geschenk bringt er ihr einen gestohlenen Stern mit.

Musik von Richard Rodgers
Gesangstexte und Buch von Oscar Hammerstein II
Basierend auf Franz Molnárs »Liliom« In der Adaption von Benjamin F. Glazer
Originaltänze von Agnes de Mille
Deutsche Fassung von Frank Thannhäuser
(Songs in englischer Sprache – mit deutschen Übertiteln)

Musikalische Leitung: Marius Burkert
Inszenierung: Matthias Davids
Choreographie: Melissa KING
Bühnenbild: Mathias Fischer-Dieskau
Kostüme: Judith Peter
Licht: Guido PETZOLD
Video: Mathias Fischer-Dieskau
Dramaturgie: Bernd Krispin

Billy Bigelow: James Rutherford • Ivan Oreščanin
Julie Jordan: Sieglinde Feldhofer
Carrie Pipperidge: Dshamilja Kaiser
Nettie Fowler: Dagmar Hellberg
Enoch Snow: Martin Fournier
Mrs. Mullin: Uschi Plautz
David Bascombe & Ensemble: Joel Kirby
Star Keeper: Götz Zemann


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