Alte Musik · Klassik

Carmignola in Neapel


Großmeister der Violine wie Nathan Milstein und Henryk Szeryng zählten zu seinen Lehrmeistern. Er gewann den Paganini-Wettbewerb und machte eine internationale Konzertkarriere, dann suchte und fand Giuliano Carmignola den barocken Originalklang.

Was für das Online-Forum „KlassikAkzente“ Carmignolas „Spiel der Barockgeige so reizvoll macht, das ist der satte Klang, dem bei aller Fülle doch nichts Schweres anhaftet. Man spürt den mediterranen Schwung. Ein sinnliches Vergnügen der besonderen Art“. Im Spanischen Saal darf Musik von Carmignolas Lieblingskomponisten Vivaldi aus Venedig nicht fehlen, aber der Norditaliener macht sich auch in den Süden zu Werken der Neapolitaner Nicola Porpora, Nicola Matteis und Domenico Scarlatti und zu musikalischer Commedia dell’arte von Emanuele Barbella auf.

Interpreten:

Giuliano Carmignola (Violine), Daniele Bovo (Violoncello), Ivano Zanenghi (Laute), Riccardo Doni (Cembalo)

Programm:

NICOLA PORPORA (1686 – 1768) Sonata Nr. 2 G-Dur

NICOLA MATTEIS (ca. 1650 – ca. 1710)
Passaggio, Fantasia, Sarabanda amorosa, La Vecchia Sarabanda

ANTONIO VIVALDI (1678 – 1741) Sonata D-Dur RV 10

DOMENICO SCARLATTI (1685 – 1757)
Sonaten d-Moll K. 1, h-Moll K. 27, d-Moll K. 141 für Cembalo,
transkribiert für Violine und B. c. von OLIVIER FOURÉS

EMANUELE BARBELLA (1718 – 1777)
Sonata B-Dur „intitolata Arlecchino, Arlecchinessa, Rosetta, e Pulcinella con Ninna Nanna e Minuetto del Pazzo“


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