Oper · Theater

Carmen - Landestheater Bregenz


„Carmen“ ist mehr als nur ein Opernstoff. Die Figur der Carmen steht als Synonym für Liebe, Freiheit und Unabhängigkeit.

von Georges Bizet
Libretto von Henri Meilhac und Ludovico Halévy
In der Rezitativfassung von Ernest Guiraud
OPER

Musikalische Leitung: Alexander Drcar
Regie/Bühne: Alexander Kubelka

„Carmen“ ist mehr als nur ein Opernstoff. Die Figur der Carmen steht als Synonym für Liebe, Freiheit und Unabhängigkeit. Anhand der Geschichte dieser hoch emanzipierten Frau, deren Wille zu Freiheit und Selbstbestimmung alles in Kauf nimmt - selbst den Tod -, beleuchten Alexander Kubelka und sein Team das Phänomen der Grenze.
Da ist Don Josè, der aus der Heimat fort musste und pflichtbewusst seinen Armeedienst absolviert. An der Grenze ist seine Einheit stationiert. Hier verkehren die unterschiedlichsten Grenzgänger: Menschen die zur Arbeit wollen, andere, die ihren Unterhalt mit der Grenze verdienen – legal und illegal. Und dort finden sich auch all jene, die einfach in ein anderes Land wollen, weil sie Schutz und eine bessere Zukunft suchen.
An dieser Grenze lebt auch Carmen, eine Grenzgängerin auch in einem ganz anderen Sinn. In einer durch reglementierten Welt lebt sie absolute Freiheit. Sie sorgt selber für ihren Lebensunterhalt, liebt ohne jede Konvention, ganz nach ihrem Gefühl lässt sie ihren Leidenschaften freien Lauf und setzt immer alles aufs Spiel; in der Liebe wie im Leben. Eine unabhängige Frau, die sich nicht scheut, die kulturellen Schranken der Gesellschaft zu durchbrechen.
Was geschieht, wenn diese beiden unterschiedlichen Welten mit ihren jeweiligen Lebens- und Liebeskonzeptionen aufeinanderprallen, davon erzählt Bizets Oper.


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