Klassik

Camerata Schulz Wien; Arnold Mettnitzer, Sprecher


„DER KLANG HINTER DEN TÖNEN!“
Wer, wenn nicht Arvo Pärt, zeigt auf: „...der höchste Wert der Musik liegt jenseits ihrer Klangfarbe!“ Das trifft in gleichem Maße auch auf Mozarts Requiem zu, denn der besondere Reiz dieses tiefgründigen Werkes erschließt sich erst, wenn die Musik im 8. Takt des Lacrymosa endet – wo Mozarts Komposition abbricht.

„BITTE HÖRE, WAS ICH NICHT SAGE!“
Der Kärntner Theologe und Psychotherapeut Arnold Mettnitzer widmet sich in seinen Beiträgen zwischen den Musikstücken aus literarisch-therapeutischer Sicht dem Thema „RESONANZ: Der Klang hinter den Worten und zwischen den Tönen“. Mettnitzer versucht aus den literarischen Werken von Stefan Andres, Rose Ausländer, Ingeborg Bachmann, Gottfried Benn, Thomas Bernhard, Hildegard von Bingen, Tobias Brocher, Martin Buber, Fjodor Dostojewski, Mascha Kaleko und Rainer Maria Rilke einen literarischen Klangbogen zu schaffen, der „Resonanz“ als dieGrundmelodie alles Lebendigen ins Wort zu bringen sucht.

Programm:

Arvo Pärt
Fratres für Streichorchester und Schlagwerk (1977/1991)

Wolfgang Amadeus Mozart
Requiem (1791)
Bearbeitung für Streichquartett von Peter Lichtenthal (1828)

Arvo Pärt
Festina lente für Streichorchester und Harfe (1988)

Gustav Mahler
Adagietto aus der Symphonie Nr. 5, cis-Moll (1904)

Besetzung:

Musikalische Leitung
Emanuel Schulz
Orchester
Camerata Schulz Wien
Sprecher
Arnold Mettnitzer


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