Klassik

Camerata Salzburg


Was das Duo Labèque auszeichnet, ist neben der technischen Perfektion, dem «nachtwandlerisch sicheren Miteinander», die Vitalität ihres rhythmisch allemal mitreißenden und stets mit zahlreichen agogischen Überraschungen gespickten, höchsten virtuosen wie stilistischen Ansprüchen genügenden Spiels.

Egal, ob auf einem modernen Flügel oder historischen Instrumenten und in welchem Repertoire. Das lässt sich zuweilen an einem Abend miterleben, wie bei diesem Gastspiel im Wiener Konzerthaus mit der dabei von der Konzertmeisterin Natalie Chee geleiteten renommierten Camerata Salzburg. Denn auf dem Programm steht nicht nur der Klassiker unter den Doppelkonzerten für Klavier und Orchester – Mozarts für sich und seine Schwester Nannerl komponiertes Es-Dur-Konzert KV 365 –, sondern mit Camille Saint-Saëns’ «Karneval der Tiere» eines der fulminantesten musikalischen Maskenspiele. Ein Kompendium unterschiedlichster Formen vom Kanon bis zum Walzer, zusammengeführt mit Zitaten aus Werken von Berlioz, Mendelssohn, Czerny, Offenbach, Rossini, französischer Folklore und Saint-Saëns' eigenem Danse macabre. Eingeleitet und beschlossen wird der Abend von Wiener Klassik: mit Joseph Haydns einziger in Moll stehender Londoner Symphonie, der c-Moll-Symphonie Hob. I:95, sowie Mozarts in Paris entstandener D-Dur-Symphonie K 300a.

PROGRAMM:

Joseph Haydn
Symphonie c-moll Hob. I/95 (1791)
Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für zwei Klaviere und Orchester Es-Dur K 316a (1780 ?)






Camille Saint-Saëns
Le carnaval des animaux «Der Karneval der Tiere». Große zoologische Fantasie (1886)
Wolfgang Amadeus Mozart
Symphonie D-Dur K 300a «Pariser Symphonie» (1778)


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