Klassik

Camerata Salzburg


Louis Langrée (Dirigent)
Frank Peter Zimmermann (Violine)
Antoine Tamestit (Viola)

Programm
Wolfgang Amadeus Mozart
Symphonie g-Moll KV 183
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonia concertante Es-Dur für Violine, Viola und Orchester KV 364
Wolfgang Amadeus Mozart
Symphonie g-Moll KV 550

http://www.camerata.at/
Im Jahr 1951 wurde die Camerata Salzburg von Bernhard Paumgartner gegründet. Ihm folgte 1978 Sándor Végh als Leiter des Ensembles, das er bis zu seinem Tod im Januar 1997 wesentlich prägte. Seit der Saison 1997/98 hat Sir Roger Norrington die Position des Chefdirigenten inne. Das Repertoire des Orchesters umfasst schwerpunktmäßig das Schaffen Mozarts und der Wiener Klassik, aber auch Musik des Barock und Klassiker des 20. Jahrhunderts wie Schönberg, Webern, Berg, Bartók oder Strawinsky sowie zeitgenössische Komponisten.


Die Camerata führt mit jährlich etwa 85 Auftritten im In- und Ausland ein aktives Konzert- und Toumeeleben. Bei diesen Konzerten treten einzelne Mitglieder solistisch und kammermusikalisch hervor. Erste Konzertmeisterin ist Natalie Chee; der Geiger Leonidas Kavakos übernahm im September 2001 die Position eines »Principal Guest Artist«, die Auftritte als Solist mit künstlerischer Leitung bestimmter Projekte kombiniert. Das Orchester veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Internationalen Stiftung Mozarteum einen Konzertzyklus sowie das Festival »Begegnung« in Salzburg und ist mit jährlich mehreren Terminen Gast im Zyklus »Symphonie classique« im Wiener Konzerthaus und wird seit vielen Jahren regelmäßig zu den Salzburger Festspielen und zur Mozartwoche als Opern- und Konzertorchester eingeladen.

Insbesondere die Jubiläumssaison 2001/2002 anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Ensembles war durch zahlreiche internationale Gastauftritte weit über die Grenzen Europas hinaus gekennzeichnet, die überall enthusiastisch aufgenommen wurden. 1999 wurde der Camerata der Europäische Kulturpreis (Kammerorchester) verliehen



Von seinem Vater erlernte Leonidas Kavakos im Alter von fünf Jahren das Geigenspiel; sein professionelles Studium absolvierte er bei Stelios Kafantaris am Konservatorium seiner Heimatstadt Athen und vervollkommnete seine virtuosen Fertigkeiten dann in der Meisterklasse von Joseph Gingold an der Universität von Indiana. 1985 gewann Kavakos den Sibelius-, 1988 den Paganini-Wettbewerb - Erfolge, die ihm die Tür zur großen internationalen Karriere öffneten. Seither ist er Partner vieler renommierter Orchester: Allein in der vergangenen Saison trat Leonidas Kavakos mit den Berliner Philharmonikern, dem Königlichen Concertgebouworchester Amsterdem, dem New York Philharmonic, dem Philadelphia Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra und dem Chamber Orchestra of Europe auf. Seit 1992 ist er künstlerischer Leiter eines eigenen Kammermusikzyklus im Athener Megaron.

Mit der Camerata Salzburg verbindet ihn als Principal Guest Artist eine enge künstlerische Zusammenarbeit, sowohl als Solist wie musikalischer Leiter. Leonidas Kavakos, der auch Repertoire-Raritäten in Konzertsaal und Aufnahmestudio pflegt, spielt auf einer Stradivari »Falmouth« aus dem Jahr 1692.


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