Klassik

Camerata Medica Wien


Die Camerata Medica Wien ist das "Wiener Ärzteorchester" neuen Stils, welches das gleichnamige Orchester des frühen 20. Jahrhunderts wiederbelebt.

Die Camerata Medica Wien ist ein aus mehr als 60 MusikerInnen bestehender gemeinnütziger Orchesterverein, dessen Mitglieder überwiegend aus medizinischen und pharmazeutischen Berufen stammen, viele davon mit professioneller musikalischer Ausbildung.

Elisabeth Leonskaja, Klavier
Nicolas Radulescu, Dirigent

Programm:
Ludwig van Beethoven: Ouvertüre aus der Schauspielmusik zu „Egmont“ op.84
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester Nr.9 Es-Dur „Jenamy“ KV 271
Robert Schumann: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op.97 „Rheinische“

Die Camerata Medica Wien ist ein aus mehr als 60 MusikerInnen bestehender gemeinnütziger Orchesterverein, dessen Mitglieder überwiegend aus medizinischen und pharmazeutischen Berufen stammen, viele davon mit professioneller musikalischer Ausbildung. Eines der Ziele des Vereines ist es, die ins frühe 20. Jahrhundert zurückreichende Tradition eines "Wiener Ärzteorchesters" zu neuem Leben zu erwecken. Das Wiener Ärzteorchester war damals schon wegen seines künstlerischen Niveaus sehr geschätzt. Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit unterbrachen diese Tradition jedoch für mehr als 50 Jahre.

Im Frühjahr 2004 ließ der Wiener Orthopäde Dr. Martin Donner - während seines Medizinstudiums am Konservatorium Wien zum Flötisten ausgebildet - diese Tradition mit der Gründung der Camerata Medica Wien wieder aufleben.

Ursprünglich als Kammerorchester gegründet, hat sich das Orchester unter der Leitung des Wiener Dirigenten Nicolas Radulescu mittlerweile zu einem Klangkörper weiterentwickelt, der auch größere symphonische Werke des 19. und 20. Jahrhunderts in sein Repertoire aufnehmen kann. Jedes Jahr werden zwei bis drei komplette Programme neu erarbeitet und öffentlich präsentiert.

Trotz der berufsbedingt herausfordernden Probenlogistik konnte die Camerata Medica Wien in den mittlerweile 14 Jahren ihres Bestehens bereits 43 Konzerte geben. Dem beruflichen Hintergrund und dem gemeinnützigen Charakter des Vereins entsprechend standen dabei zahlreiche Benefizkonzerte auf dem Programm.

Unter anderem wurden für das Kinderkrebsforschungsinstitut des St.Anna-Kinderspitals, für "Ärzte ohne Grenzen", "Die Möwe", die Selbsthilfeorganisation "DownSyndrom Österreich", das Caritas Palliativ-Hospiz in Rohrbach im Mühlviertel, die "CliniClowns" ("Rote Nasen"), für die österreichische Flüchtlingshilfsorganisation Hemayat, für Erdbebenopfer in Haiti und Nepal sowie in Zusammenarbeit mit Lions Österreich für sozial benachteiligte Kinder in Wien Benefizkonzerte gegeben.


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