Musical · Theater

Cabaret


Sally Bowles ist ein kleiner Star im brodelnden Berlin der frühen 1930er Jahre, die aufgrund des immer aggressiver werdenden Nationalsozialismus‘ nicht mehr so harmlos wild sind wie die 20er. Sally steht Abend für Abend im Kit Kat Klub auf der Bühne, dessen Show die Musik des Jazz und Swing mit Kabarett und Erotik mischt.

Unter den Zuschauern ist Cliff, ein junger Amerikaner, der sich mit Englischunterricht über Wasser hält. Sally und er verlieben sich, doch als sie ungewollt schwanger wird, steht die junge Liebe auf dem Spiel. Cliffs Pensionswirtin Fraulein Schneider scheint mehr Glück zu haben, hält doch der jüdische Gemüsehändler Schultz um ihre Hand an. Aber die Übergriffe der Nazis auf die Juden nehmen zu, und so muss sie sich – wie auch Sally – entscheiden: Weiterleben wie bisher oder ein neues Leben beginnen …

Christopher Isherwood schilderte in seinen beiden Büchern „Mr. Norris steigt um“ und „Leb wohl, Berlin“ seine Zeit in Berlin vor der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten. Er hatte die Idee, sein Leben quasi photographisch abzubilden: „Ich bin eine Kamera mit offenem Verschluss, nehme nur auf, registriere nur, denke nichts.“ Isherwoods Aufzeichnungen inspirierten John von Druten zum Schauspiel I Am A Camera. Aus diesen Vorlagen schufen John Kander, Fred Ebb und Joe Masteroff das Musical Cabaret, das seit seiner Uraufführung mit Evergreens wie „Willkommen, Bienvenue, Welcome“, „Money, Money“, „Maybe This Time“ oder „Two Ladies“ das Publikum begeistert.

In der Rolle der Sally Bowles wird Film- und Theaterstar Nina Proll zum ersten Mal am TLT zu erleben sein.

Musical . Buch von Joe Masteroff . Nach dem Stück "Ich bin eine Kamera" von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood . Musik von John Kander . Gesangstexte von Fred Ebb

Musikalische Leitung Hansjörg Maringer

Regie Carl Philip von Maldeghem

Choreographie Enrique Gasa Valga

Bühne Helfried Lauckner

Kostüme Conny Lüders


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