Jazz

By the world forgot


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Klangbilder zu sieben weit entfernten Standorten unserer Erde
In einer Zeit, in der unsere Blicke noch stärker als sonst bestimmt und somit eingeschränkt werden durch die Macht der Bilder in den Medien, wollen wir die Perspektive unserer Menschlichkeit erweitern: die Bilder von Christoph Lingg zeigen Völker in entlegenen, ausgesetzten Gegenden unserer Erde, die sich durch ihre Kultur, Lebensweise, Sprache und Religion von der sie umgebenden dominierenden Gesellschaft unterscheiden. Deshalb werden sie ausgegrenzt, abgelehnt und bedroht.
Doch Menschen sind zwar unterschiedlich und unterscheidbar, nicht aber getrennt: Wir befinden uns alle sozusagen in diesem Ganzen, in dieser Gemeinsamkeit. Der Physiker und Nobelpreisträger Hans-Peter Dürr sagt, „dass es keine getrennten Teile gibt. Alles ist ins Unendliche ausgestreckt und im Hintergrund miteinander verbunden. Jedes Atom ist mit jedem Atom in diesem Universum verbunden. Alles kann mit allem kommunizieren.“ Diversität ist immer auch eine Möglichkeit, innerer Befremdung auf die Spur zu kommen. (Angelika Hagen)

Angelika Hagen: Violine und Texte
Philipp Kienberger: Bass
Christoph Lingg: Fotografie
Andi Schreiber: Violine, Viola

Eintritt: Pay as you wish an der Abendkassa bzw. 7,50.- € im VVK inkl. Sitzplatzreservierung