Vortrag · Architektur Ausstellung

Bücher, Bauten und Ideen


Inmitten der Krisen des späten Mittelalters taucht eine neue Denkart auf, die die alleinige Autorität der Bibel in Frage stellt und überkommene Traditionen hinter sich lassen will. Die neuen Gelehrten wenden sich der Antike zu und wollen sich von deren wissenschaftlichen und literarischen Schriften inspirieren lassen. Sie nennen sich Humanisten. Die zurückliegenden Jahrhunderte bezeichnen sie verächtlich als „dunkles Mittelalter“ und sehen sich selbst als Überwinder dieser Zeit zwischen sich und dem klassischen Altertum. In der Kunst sprechen wir von der Renaissance. „Humanismus“ ist ein Doppelbegriff: Zum einen bezeichnet er eine für das Abendland konstitutive Geistesströmung, zum anderen eine historische Epoche. Der Vortrag zeichnet die Geschichte des Humanismus von der Antike bis zum Neuhumanismus nach, zeigt Bezüge zur Stadt Feldkirch auf und betont die Aktualität humanistischer Grundgedanken selbst noch im 21. Jahrhundert.

Keine Anmeldung erforderlich

Information:

Rheticus-Gesellschaft

www.rheticus.com


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