Literatur

Buchvorstellung: Revolutionäre Gewalt - Ein Dilemma mit Elfriede Müller und Titus Engelschall


Wir freuen uns auf eine spannende Auseinandersetzung zu einem immer und immer wieder aktuellen Thema - ein Blick in die Nachrichten genügt: Egal ob in Hon Kong, in Nordsyrien, in Chile, in Libanon, oder in Ecuador. Überall auf der Welt tun sich revolutionäre Bewegungen auf die mit der Gewalt der Herrschenden konfrontiert werden und ihre eigenen Mittel und Möglichkeiten finden müssen der übermächtigen Staatsgewalt etwas entgegenzusetzen.

Der Essay folgt den Spuren sozialrevolutionärer Gewalt in Theorie und Praxis. Im Fokus stehen die Akteure und ihr Umgang mit Gewalt beim Gelingen und Scheitern revolutionärer Versuche. Geschichte wird dabei als eine Geschichte der gescheiterten und verratenen Revolutionen begriffen. Sozialrevolutionäre Gewalt verstehen die Autorin und Autoren als praktische Kritik gewöhnlicher Gewalt, weil sie die Macht der Gewohnheit bricht und der Legitimation gewöhnlicher Gewalt nicht mehr bedarf.

Elfriede Müller ist Historikerin, Literaturwissenschaftlerin, Übersetzerin, Buchhändlerin. Seit 1994 Beauftragte für Kunst im öffentlichen Raum des Berufsverband bildender künstler"innen berlin e.V. (bbk). Veröffentlichungen zur linken Ideen- und Revolutionsgeschichte, zur Kritischen Theorie und zum Roman Noir.

Titus Engelschall ist Politikwissenschaftler und lebt in Berlin, wo er sich mit Migration, Rassismus und Widerstandsgeschichten beschäftigt, als Lehrer arbeitet und Postparolenpunkpop-Musik macht.

Zum Buch:
https://www.mandelbaum.at/buch.php?id=921&menu=buecher


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