Kunstausstellung

Buchpräsentation Leslie De Melo - A Song in Praise of Beauty


AUSSTELLUNG MIT KATALOGPRÄSENTATION

VERNISSAGE DIENSTAG 26. NOVEMBER 2019 17 bis 21 UHR
MUSIKALISCHE UNTERMALUNG DURCH DIE BAND QUIDDITY OF JAZZ

PROJEKTRAUM WUK
WÄHRINGERSTRASSE 59
1090 WIEN

AUSSTELLUNGSDAUER 27. - 28. 11. 2019

MITTWOCH DONNERSTAG 13-21 UHR

Leslie De Melo präsentiert in seiner Ausstellung A SONG IN PRAISE OF BEAUTY/EIN LIED AUF DIE SCHÖNHEIT, Skulpturen, Zeichnungen und Malereien. Die Werke nehmen Bezug auf den aktuellen Katalog A SONG IN PRAISE OF BEAUTY, der am 26. November der Öffentlichkeit präsentiert wird.
Der 192 Seiten starke Kunstkatalog beinhaltet ein umfangreiches Bild- und Textmaterial zum Schaffen des Künstlers. Als Fortsetzung seines 1989 erschienen Kataloges, der die ersten 10 Jahre seines Kunstschaffens umfasst, dokumentiert die aktuelle Publikation die letzten beiden Jahrzehnte.

In Essays von bekannten ExpertInnen, wie Angelica Bäumer, Berthold Ecker, Karl Irsigler, Hartwig Knack und Michaela Nagl wird auf das umfassende Werk des Künstlers eingegangen.

Die Publikation erscheint in englischer und deutscher Sprache und wird im Verlag ART EDITION der Bibliothek der Provinz von Semirah Heilingsetzer und Berthold Ecker herausgegeben.

Textauszug:
Leslie de Melo ist ein Künstler mit geradezu globalen Interessen. Dies mag einerseits in seiner Herkunft begründet sein, - Afrika, Indien und Europa gaben ihm verschiedenste kulturelle Möglichkeiten, Bedeutungen und Sichtweisen mit – andererseits ist sein Wesen von einer ungewöhnlichen Offenheit ausgezeichnet, die kulturell Festgefügtes aufbricht, Konventionen hinterfragt und zu neuen Verbindungen verschmilzt. Verschiedene Kunst- und Kulturfelder und ein besonderes Verständnis von der Rolle des Künstlers wachsen in seiner Arbeit zu einem neuen Ganzen zusammen. De Melos künstlerische Entwicklung liest sich paradigmatisch zur fortschreitenden Globalisierung, die seine Generation als Erste auf breiter Basis miterlebt und –gestaltet.
Raum, Figur, plastisches Gestalten und perspektivische Erfassung, wie sie seit der Frührenaissance entwickelt und in der abendländischen Kultur gebräuchlich wurden, sind in seiner Kunst einem neuen Diskurs unterworfen. Fläche, formale Reduktion und ein sehr vitales Kolorit stehen im Vordergrund der Bildwirkung.
Das malerische Werk behauptet sich gleichberechtigt neben der Zeichnung und dem großen Bereich des plastischen Gestaltens, der selbst wieder in verschiedene Gruppierungen gegliedert ist, die materialbedingt vorgegeben sein mögen, aber auch in ihrer Intention variieren. Von der Kleinplastik bis zur Monumentalskulptur und Installation im öffentlichen Raum, von figurativer Abstraktion bis hin zu rein figürlichen Darstellungen ist das gesamte Spektrum der bildhauerischen Möglichkeiten erfasst. Ein ähnlicher Befund gilt auch für die Zeichnung und die Malerei, wie überhaupt sämtliche Medien inklusive der Fotografie und skriptoraler Aspekte genutzt und partiell miteinander verschränkt werden. (Berthold Ecker)

Am 27. und 28. November finden zusätzlich in der Ausstellung 2 Workshops DRAW WITH THE FLOW UND DIE INNERE ZEICHNUNG statt


Vergangene Termine