Literatur

Buchpräsentation: Alles Geld der Welt


Willkommen im Boom der Gründerzeit und dessen abruptem Ende, dem Börsenkrach am 9. Mai 1873.

Wir schreiben das Jahr 1873, Heinrich Strauch ist am Zenit seines Erfolgs – er hat eine große Bank gegründet, besitzt Bau- und Industrieunternehmen und ist einer der ganz Großen an der Wiener Börse. Er hat rechtzeitig auf die Stadterweiterung Wiens zur Donau hin und in den Außenbezirken gesetzt, er finanziert zum Teil die Weltausstellung in Wien, die am 1. Mai 1873 ihre Pforten öffnen sollte, und er will mit der Orient-Eisenbahn-Aktiengesellschaft eine Bahn von Wien nach Istanbul bauen.

Es ist die Zeit des schwindelerregenden Aufschwungs in Wien – vom Barbier bis zu Beamten und Adeligen – sie alle wollen am Kuchen der versprochenen Börsengewinne teilhaben, doch die wenigsten erkennen, dass die Lage instabil ist und hinter vielen erfolgversprechenden Projekten nur eine große Roßtäuscherei steckt, kurzum, dass der Kapitalismus grausamer als das grausamste Raubtier ist.

Der Roman zeigt uns nicht nur den Prachtbau der historischen Rotunde oder die Luststätten der Wiener Vorstadt, er entführt uns auch in die ärmlichen Kammern der fast rechtlosen Dienstboten oder in die luxuriösen Wohnungen der Kokotten.

Erleben Sie die zahlreichen Turbulenzen rund um die Wiener Weltausstellung, tauchen Sie ein in das Wiener Leben der Reichen und derer, die es werden wollen


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