Klassik

Brussels Philharmonic


Programm:

ZOLTAN KODALY Tänze aus Galanta für Orchester

PETER I. TSCHAIKOWSKI Konzert für Violine und Orchester D-Dur, op. 35

BELA BARTOK Konzert für Orchester

Brüssel ist der Dreh- und Angelpunkt der Europäischen Union – doch auch auf künstlerisch-musikalischer Ebene herrscht in der Europa-Hauptstadt Aufbruchsstimmung. Michel Tabachnik, der mit ‚seinem‘ Orchester bereits 2010 in Salzburg debütierte, gilt als die bestimmende Kraft bei Brussels Philharmonic und gastiert nun im Februar 2015 wieder mit drei Konzerten im Großen Festspielhaus. Höhepunkt des Konzerts am Donnerstag ist gewiss die Aufführung des Violinkonzerts von Peter I. Tschaikowski. Das Konzert zählt zu den bekanntesten Violinkonzerten überhaupt und erfuhr zuletzt durch seine Verarbeitung im Film ‚Das Konzert’ internationale Aufmerksamkeit. Einst als ‚unspielbar‘ eingestuft, stellt es auch heute noch für jeden Geiger eine gehörige technische Herausforderung dar. Dieser stellt sich bei den Konzerten in Salzburg der ukrainische Geiger Valeriy Sokolov, der das Werk bereits 2011 mit dem Tonhalle Orchester Zürich und David Zinman einspielte. Die Kritiker überschlugen sich mit Lobeshymnen. So empfand etwa das Classic FM Magazine, dass sein Spiel jeden Superlativ erfordere, den das Wörterbuch hergibt. Sokolov begann im Alter von fünf Jahren mit dem Geigenspiel und trat bereits sechs Jahre später zum ersten Mal mit Orchester auf. Nach zahlreichen Preisen bei internationalen Wettbewerben zählt er mittlerweile zu den Topkünstlern der jungen Geigengeneration. Den symphonischen Teil bildet die Aufführung des Konzerts für Orchester von Béla Bartók. Der Titel dieses Werks erklärt sich aus den konzertierenden oder solistischen Behandlungen einzelner Instrumentengruppen. Als Bartók dieses Werk komponierte war er bereits todkrank und vollkommen desillusioniert. Gleichwohl gelang es ihm in diesem Stück, aus einem düsteren Anfang zu einem lebensbejahenden Finale zu finden.


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