Klassik

Brussels Philharmonic


Programm:

ANTONIN DVORAK Karneval-Ouvertüre, op. 92

PETER I. TSCHAIKOWSKI Konzert für Violine und Orchester D-Dur, op. 35

ROBERT SCHUMANN Symphonie Nr. 4 d-Moll, op. 120

Brüssel ist der Dreh- und Angelpunkt der Europäischen Union – doch auch auf künstlerisch-musikalischer Ebene herrscht in der Europa-Hauptstadt Aufbruchsstimmung. Michel Tabachnik, der mit ‚seinem‘ Orchester bereits 2010 in Salzburg debütierte, gilt als die bestimmende Kraft bei Brussels Philharmonic und gastiert nun im Februar 2015 wieder mit drei Konzerten im Großen Festspielhaus. Höhepunkt des Konzerts am Mittwoch ist gewiss die Aufführung des Violinkonzerts von Peter I. Tschaikowski. Das Konzert zählt zu den bekanntesten Violinkonzerten überhaupt und erfuhr zuletzt durch seine Verarbeitung im Film ‚Das Konzert’ internationale Aufmerksamkeit. Einst als ‚unspielbar‘ eingestuft, stellt es auch heute noch für jeden Geiger eine gehörige technische Herausforderung dar. Dieser stellt sich bei den Konzerten in Salzburg der ukrainische Geiger Valeriy Sokolov, der das Werk bereits 2011 mit dem Tonhalle Orchester Zürich und David Zinman einspielte. Die Kritiker überschlugen sich mit Lobeshymnen. So empfand etwa das Classic FM Magazine, dass sein Spiel jeden Superlativ erfordere, den das Wörterbuch hergibt. Sokolov begann im Alter von fünf Jahren mit dem Geigenspiel und trat bereits sechs Jahre später zum ersten Mal mit Orchester auf. Nach zahlreichen Preisen bei internationalen Wettbewerben zählt er mittlerweile zu den Topkünstlern der jungen Geigengeneration. Den symphonischen Teil bildet die Aufführung der vierten Symphonie von Robert Schumann- Der Komponist schrieb seine später als Vierte herausgegebene d-Moll-Symphonie 1841 unmittelbar nach der Ersten. Zehn Jahre danach unterzog er das Werk einer neuen Instrumentation, die viele musikalische Schönheiten der Urfassung überdeckte.


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